Daniel Wirtz – Die fünfte Dimension

Mit dem fünften Studioalbum hat Daniel Wirtz, geboren am 19. Oktober 1975 in Heinsberg, letzte Woche sein neues Album „Die fünfte Dimension“ in die Regale und Streamingdienste gebracht!

Musikalisch ist Wirtz (wie er genannt wird) 1999 als Kopf der Band Sub7even gestartet. Vor seinem Debüt als Solokünstler hat er drei Songs auf seiner MySpace Seite hochgeladen, die so gut gefielen, dass es ein erstes Album geben musste. Seitdem ist er ausschließlich als Solokünstler mit Band unterwegs.

2008 erschien sein Debütalbum „11 Zeugen“! Dieses, sowie alle weiteren seiner Alben, erscheinen auf seinem eigenen Label „WirtzMusik“ welches er zusammen mit Matthias Hoffmann betreibt. Es erschienen vier weitere Alben bis er durch die Fernsehsendung „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“, wo er einer von acht Künstlern war, einem breiterem Publikum bekannt wurde. 2016 lief seine eigenes TV Format. Die erste Folge mit Andreas Gabalier lief im Mai 2016. Neuere Folgen, unter anderem mit Max Mutzke, Wolfgang Niedecken und Kai Wingenfelder, liefen ab Juni 2017.

Mit dem neuen Album ist Wirtz sich wieder sehr treu geblieben. Wie er das Album selber beschreibt:„In meinen Texten lasse ich so tiefe Einblicke zu, dass sich das Singen anfühlt, wie nackt U-Bahn fahren“.  „Ich musste meiner Mutter irgendwann erklären, dass alles mit mir in Ordnung ist. Denn wenn man sich meine ersten drei Alben anhört, kann man sich als Elternteil schon mal hinterfragen: Was habe ich falsch gemacht?“, erzählte Daniel lachend der Frankfurter Rundschau.

Das neue Album ist auch nicht unbedingt das, was man unter versprühen von Glückseligkeit versteht.
Jedoch muss man ihm wirklich eingestehen dass es akustisch verdammt noch mal stimmig ist und in der Beziehung echt eine „Musikalische Perle“.

Das Album läuft “in einem rutsch durch”, es fühlt sich einfach richtig an! Gleichzeitig habe ich zumindest das Gefühl, dass etwas fehlt. Er singt von Ewigkeiten, von einem nie aufgeben, aber er bricht auch niemals aus seinem Stil aus. Unserer Meinung nach knallt es nicht genug. Uns fehlen die Schlenker, es fehlen die Paukenschläge.

Trotz alledem gefällt das Album, da es eine Woche nach Veröffentlichung von euch auf Platz 3 der Albumcharts gebracht wurde.

Aber macht euch lieber selber ein Bild! Euer lokaler Plattendealer ist euch bestimmt behilflich.

 

Tracklist:

1. Die fünfte Dimension
2. Wer wir waren
3. Das verheißene Glück
4. Gib mich nicht auf
5. Die Entdeckung der Langsamkeit
6. Ich bleibe hier
7. Liebe
8. Moment für die Ewigkeit
9. Seelen
10. Weil ich dich mag
11. Bilder von damals
12. 10 Jahre

Text Dorthe und Simon