Gute Bedingungen für gesundes Aufwachsen schaffen – Teilnehmerinnen erhalten Zertifikat als Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen

Meppen. Insgesamt acht Kinderkrankenschwestern aus dem Landkreis Emsland haben die Weiterbildung zur Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen (FGKiKP) absolviert. Sie erhielten nun ihre Zertifikate.

Gute Bedingungen für gesundes Aufwachsen schaffen - Teilnehmerinnen erhalten Zertifikat als Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen - (v. l.) Gisela Bolmer von der KEB, Cornelia Berends, Netzwerkkoordination Frühe Hilfen, die Teilnehmerinnen der Weiterbildung Silvia Book, Nicole Santen, Sibille Lohaus, Karin Peters, Silvia Bembom, Andrea Leigers, Britta Stüwing und Elke Terhaer, Marion Möller, Netzwerkkoordination Frühe Hilfen, Stephanie Lüßling vom SkF Lingen und Dezernentin Dr. Sigrid Kraujuttis (Foto: Landkreis Emsland)
Gute Bedingungen für gesundes Aufwachsen schaffen – Teilnehmerinnen erhalten Zertifikat als Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen – (v. l.) Gisela Bolmer von der KEB, Cornelia Berends, Netzwerkkoordination Frühe Hilfen, die Teilnehmerinnen der Weiterbildung Silvia Book, Nicole Santen, Sibille Lohaus, Karin Peters, Silvia Bembom, Andrea Leigers, Britta Stüwing und Elke Terhaer, Marion Möller, Netzwerkkoordination Frühe Hilfen, Stephanie Lüßling vom SkF Lingen und Dezernentin Dr. Sigrid Kraujuttis (Foto: Landkreis Emsland)

Der Landkreis Emsland, Fachbereich Jugend- Netzwerkkoordination Frühe Hilfen, hat die Weiterbildung für den Bereich der Frühen Hilfen initiiert und finanziert – aufgrund des Hebammenmangels. „Da es wenig Nachwuchshebammen gibt, erschließen wir hiermit eine Alternative. Die Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegende arbeiten im Netzwerk Frühe Hilfen und stärken die Eltern in ihren Kompetenzen, um so gute Bedingungen für ein gesundes Aufwachsen des Kindes zu schaffen. Sie leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung des Kindeswohls“, erläutert Sozialdezernentin Dr. Sigrid Kraujuttis. Bildungsträger der Fortbildung war der Sozialdienst katholischer Frauen in Lingen in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung Emsland Süd.

Aufgabe der FGKiKP ist es, Familien mit Säuglingen und Kleinkindern bis zum vollendeten dritten Lebensjahr in besonderen Belastungssituationen zu unterstützen. Eine solche Belastungssituation kann zum Beispiel die Versorgung eines Kindes mit chronischer Krankheit oder eines Frühgeborenen sein. Die Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen stehen Familien beratend zur Seite und begleiten sie sowohl psychosozial als auch zu anderen Institutionen wie Ärzten, Beratungsstellen, etc., die für die weitere Entwicklung des Kindes hilfreich und förderlich sind. Gesundheitsförderung, Prävention und Motivation zur Selbsthilfe werden dabei in der Familie berücksichtigt.

Zugangsvoraussetzung für die Teilnahme an der Weiterbildung sind eine abgeschlossene dreijährige Berufsausbildung in der Kinderkrankenpflege und eine mindestens zweijährige Berufserfahrung in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Die Weiterbildung umfasst insgesamt 270 Unterrichtseinheiten. Neben der Vermittlung von theoretischen und praktischen Anteilen werden weitere Schwerpunkte im Bereich der Netzwerkarbeit und der interdisziplinären Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Berufsgruppen gelegt.

2019 ist ein neuer Weiterbildungskursus geplant. Interessierte können sich an die Koordinatorin des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. Lingen unter der Telefonnummer 0591/80062-102 und der E-Mail-Adresse stephanie.luessling@skf-lingen.de wenden.

Text und Foto: Landkreis Emsland