Montreal – Live in der Kleinen Freiheit Osnabrück

Live war Montreal in der Kleinen Freiheit in Osnabrück und wir haben uns das “Wohnzimmerkonzert” angeschaut.

Als Vorband hat Pensen Paletti, bekannt von der Monsters of Liedermaching und Das Pack, das Publikum auf Betriebstemperatur gebracht. Mit Liedern wie “Ein ganz normaler Mann” und “Pferdeäpfel” wurde beste deutsche Liedermacher Kultur feilgeboten. Hier konnte das Publikum schon textsicher mitsingen.
Stichwort Jamjamjamjam.

Nach einer dreiviertel Stunde und der Zugabe und tosendem Applaus übergab er die Bühne an den Hauptact Montreal.

Die drei Hamburg Jungs legten auch gleich mächtig los!
Natürlich waren die Track´s des neuen Albums vertreten. Hier muss man besonders das Lied „Osnabrück“ erwähnen.
Doch wie kommt eine Hamburger Band dazu, ein Lied über Osnabrück zu schreiben?
Der Bassgitarrist, Sebastian Sievers (alias Hirsch), war privat in Osnabrück und war so von der Stadt begeistert, dass er auf dem Weg zurück den Text zu „Osnabrück“ schrieb.

Textpassagen wie: „Wen kümmern Kapstadt und Venedig / auch Sydney interessiert mich wenig / Nur hier verspüren Menschen pures Glück / Ich bin zurück in Osnabrück“ schmeicheln natürlich jedem Osnabrücker.

Auch das Lied „Idioten der Saison“ hat einen aktuell Politischen Bezug. Ob das von einer Punkrock Band gewollt ist, sei einmal dahin gestellt.

Schön war auch die Aktion zu dem Lied „120 Sekunden“ -hier wurde ein freiwilliger aus dem Publikum geholt um die große Stoppuhr zu halten. Nach dem Starten dieser durch den den Schlagzeuger Maximilian Seibt (alias Max Power)  hatte die Band genau 120 Sekunden um das Lied auf den Punkt  die Sekunde zu beenden.

Ebenfalls durfte Max Power, wie es schon Tradition auf den Konzerten von Montreal geworden ist, eine Aufgabe erfüllen. Zur Debatte stand eine Rolle vorwärts, Crowd Surfender weise „Kurzen“ von der Theke holen oder alles beides. Das Publikum entschied sich für das Crowd Surfen. Während Max Power den Kurzen organisierte übernahm Leadgitarrist Yonas Farag (Yonas) Gitarre und Schlagzeug.

Zusammenfassend kann man sagen das hier ein Konzert geboten wurde wie es sich für eine Punkrock Band gehört. Beste Musik, eine ordentliche Portion Humor, sehr gute aktuelle Texte, eine gute Mischung aus dem neuen Album aber auch immer wieder gern gehörte Lieder aus älteren Alben. Pogende Menschen die sichtlich viel Spaß hatten und eine Menge Schweiß auf beiden Seiten.
Ein Konzert bei dem alles dabei war was da hingehört!

Wer also die Möglichkeit hat die drei Live erleben zu können sollte zugreifen. Es lohnt sich!

Maximilian Seibt (alias Max Power), Yonas Farag (Yonas) und Sebastian Sievers (alias Hirsch)

 

 

 

 

 

 

 

 

Text und Fotos Dorthe und Simon