Mother – wir haben uns den Film mal angeschaut

Mother – ein Horrorfilm? Ein Psychothriller? Ein Actionfilm? Irgendwie alles von allem, leicht durcheinander aber doch strukturiert. Ein Film, der entweder geliebt werden wird oder gehasst werden wird. Doch was ist überhaupt die Handlung?

Ein junges Paar, ein Dichter (Javier Bardem)  und seine Ehefrau (Jennifer Lawrence), leben abgeschieden in einem Haus. Er hat eine Schreibblockade, die sich anscheinend nicht lösen lässt. Sie versucht ihn abzulenken, renoviert aber währenddessen auch das riesengroße Haus, welches in einem recht verfallenen Zustand ist.

Mother!
Mother!

Eines Tages trifft ein unbekannter Mann ein, angeblich ein Arzt. Er habe gehört, in diesem riesengroßen Haus sei noch ein Zimmer frei und er könne hier für eine gewisse Zeit wohnen. Der Dichter willigt, ein wenig gegen den Widerstand seiner Frau, ein.

Ein wenig später kommt die Frau des Fremden an. Auch sie wird, gegen den Widerstand der Ehefrau, von dem Dichter eingeladen zu bleiben. Die traute Zweisamkeit des Dichterehepaares scheint vorbei zu sein.

Wiederum etwas später tauchen die beiden Söhne der Fremden auf. Es kommt zu einem Streit und ein Sohn stirbt. Die Trauerfeier wird, natürlich mit Einverständnis des Dichters, bei dem Dichterehepaar zu Hause ausgerichtet. Die Ehefrau des Dichters hat wiederum Einwände, die allerdings erneut nicht Ernst genommen werden. Die Lage scheint erst entspannt, doch dann passieren ungewöhnliche Dinge….

Mother – Der Film – Realistisch? Unrealistisch? Nachvollziehbar?

Wer in den Film mit der allgemeinen Einstellung für Horrorfans herein geht und mit vielen Schock- und Ekelelementen rechnet, wird schwer enttäuscht sein. Wer als Psychothriller Fan in diesen Film geht und damit rechnet über lange Zeit hin ein kniffliges, vom Regisseur undurchsichtiges Spiel präsentiert zu bekommen, wird ebenfalls enttäuscht sein. Doch was ist „Mother“?

Undurchsichtig, teilweise langatmig, teilweise rasant schnell und nicht immer ganz nachvollziehbare Szenen prägen diesen Film. Der Zuschauer kann unseres Erachtens nicht immer ganz nachvollziehen, worum es geht und wird durch einige Szenen, wie z. B. fragliche „Kriegsszenen“ recht verunsichert.

Doch das, worauf es ankommt, dass man den Film logisch versteht und auch ein Ende nachvollziehbar ist, schient das Ende zu präsentieren – oder auch nicht. Es gibt viele Methoden, viele Richtungen, diesen Film zu deuten. Doch was uns der Regisseur Darren Aronofsky sagen möchte, bleibt ihm vorbehalten.

Kleinere Horrarpassagen rund um Kannibalismus, plötzliche Schockelemente á la old school horror sind vorhanden, doch fehlen Kernpunkte, um diesen Film logisch zu gestalten, zu verstehen.

Mother – ein Film, der polarisiert. Entweder man mag ihn und versteht ihn oder man legt ihn direkt nach dem Kinobesuch „ad Akta“.

Unsere Meinung ist ein ganz klares – man muss ihn selber gesehen haben oder vielleicht auch nicht.

 

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