Pressemitteilung der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) des Zollfahndungsamtes Hannover und der Polizeidirektion Osnabrück – Erfolgreicher Schlag gegen den Rauschgiftschmuggel

Umfangreiche Durchsuchungsaktion im Landkreis Emsland, Haftbefehl gegen einen 51jährigen Deutschen

Bereits am 20. Dezember 2017 haben Einsatzkräfte des Zollfahndungsamts Hannover und der Zentralen Kriminalinspektion Osnabrück im Auftrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück im nördlichen Landkreis Emsland 4 Wohnungen, ein bewaldetes Grundstück und eine Lagerhalle durchsucht.

Im Zuge dieser Maßnahmen konnten insgesamt mehr als 3,5 kg Kokain beschlagnahmt werden. Ebenso gelang es den Einsatzkräften, das vermeintliche Schmuggelfahrzeug, einen Kastenwagen mit einem eingebauten Versteck, in der Nähe eines Autohauses festzustellen und zu sichern. Zum Zweck der Vermögensabschöpfung wurden bei den Beschuldigten Luxusuhren und Schmuck im Wert von etwa 100.000 €, ein Sportflugzeug, eine Harley Davidson und ein Quad sichergestellt.

Die Beschuldigten um den 51jährigen Geschäftsmann aus Werlte stehen im Verdacht, gewerbsmäßig über einen längeren Zeitraum Kokain nach Deutschland geschmuggelt und hier verkauft zu haben. Die Ermittler der GER Osnabrück waren den Beschuldigten schon seit Februar 2016 auf der Spur, wobei sich die Ermittlungen aufgrund des konspirativen Verhaltes der Beschuldigten schwierig und langwierig gestalteten. Außerdem mussten die hiesigen Ermittlungen mit Maßnahmen in Rheinland-Pfalz und Hamburg abgestimmt werden.

Am 21.12.2017 erließ das Amtsgericht Osnabrück einen Haftbefehl gegen den Geschäftsmann aus Werlte.