Tocotronic- die Unendlichkeit

Tocotronic wurde 1993 von drei Hamburger Studenten gegründet. Der Name leitet sich von einer Spielekonsole, einem Vorgänger des Game Boy, ab. Sie sind die wohl wichtigste deutsche Indie-Pop Band Deutschlands, die einstigen Musterknaben der „Hamburger Schule“!

Aktuell gehören Dirk von Lowtzow (Gesang, Gitarre), Jan Müller (Bass) und Arne Zank (Schlagzeug),die Gründungsmitglieder,  und Rick McPhail (Gitarre, Keyboard) zur Band.

„Die Unendlichkeit“ ist das mittlerweile zwölfte Studioalbum von Tocotronic. Hätte es ein Motte, könnte es “Öffnung und Rückblick“ sein oder “Verletzlich und frei“! Es ist ein doppeltes Konzeptalbum, eine Biographie. „Das Biografische vom Vorgängeralbum, Das rote Album, wird hier fortgeführt. Kenner werden wissen was ich meine! Neulinge die Indie-Pop lieben, sind bei Tocotronic genau richtig. Ab dem 26.01.18 gibt es das neue Album beim „Plattendealer“ eures Vertrauens. Also nichts wie hin.

Und wer nicht mehr solange warten will hier eine super Nachricht: Heute, am 25.1. um 21 UHR! gibt es das RELEASE-KONZERT von Tocotronic aus dem ZEISS-GROSSPLANETARIUM in BERLIN LIVE via Stream auf Facebook!

Mein Kollege Micheal hat für euch schon mal in das Album reingehört.

 

  1. Die Unendlichkeit… ist ein sehr sphärisches, ruhiges Ding. Als Opener für dieses erste Konzeptalbum von Tocotronic richtig gut. Taktgeshuffeltes Chaos.
  2. Tapfer und grausam… bleibt tempomäßig auf demselben Level. In diesem Song geht es in die Kindheit zurück mit Erinnerungsfetzen, die sich im Text wiederfinden.
  3. Electric Guitar wird dann etwas lebendiger. Hier finden wir uns in einer Episode aus der Jugend wieder. Der Refrain ist ein echter Ohrwurm.
  4. Hey du ist ein schnelles Ding, ein typischer „Anklagesong“ gegen die, die gegen andere, die auch noch anders sind, sind. Vor allem auf dem Dorf. Alles klar?
  5. Ich lebe in einem wilden Wirbel beschreibt das Chaos, wenn das mit der Liebe so richtig nach vorn geht. Wie auch die die Gitarren. Und die Drums. Kurz und Päng, der Song.
  6. In 1993 Geht es dann los in die große Stadt (Hamburg). Das Album bleibt auch mit diesem Song gut in Fahrt.
  7. In Unwiederbringlich gehen Tocotronic dann tempomäßig auf die Bremse. Ein sehr dichter Song über den Verlust eines guten Freundes.
  8. Bis uns das Licht vertreibt beschäftigt sich mit einem Thema, das man bei Tocotronic in allen Facetten findet: Einsamkeit am Rande des Wahnsinns. Dies schafft der Song mit einem breiten, klaren Klangteppich, in dem sich der Textinhalt spiegelt.
  9. Ausgerechnet du hast mich gerettet. Ruhig, klar, ein wenig Sphärisch. Der Text spricht dann auch für sich…
  10. Ich wird’s dir sagen, wenn es so wäre. Akustischer Song mit einem „phantastischen“ Text.
  11. Ein Ausblick, auf das was kommen könnte, ist „Mein Morgen“. Begleitet von ruhigem Melodiespiel, dem sich dann eine angenehm verzerrte Gitarre anschließt.
  12. Alles was ich immer wollte war alles. Der letzte Song in diesem sehr abwechslungsreichen Album, der den Hörer durch alle musikalischen Phasen von Tocotronic führt und beim Hören einige Überraschungen bereithält.

Michael Stock