Stadt fällt mehrere Bäume in der Werthmannstraße

Papenburg. „Die Stadt Papenburg hat einen älteren Streifen von Fichtenbäumen entfernen lassen. Zudem sind einzelne ältere Pappeln gefällt worden. Erhaltenswerter Baumbestand ist allerdings nicht entfernt worden“, sagt  Papenburgs Stadtbaurat Jürgen Rautenberg. Er meint damit die Fällarbeiten, die am Mittwoch und Donnerstag in der Werthmannstraße durchgeführt wurden. „Hintergrund dieser Maßnahme ist, dass die Stadt Papenburg diese Flächen bereits vor vielen Jahren über einen Bebauungsplan als Gewerbegebietsfläche ausgewiesen hat. Vor einiger Zeit konnten noch fehlende Teilflächen zu Eigentum erworben werden, so dass die Gewerbegebietsflächen jetzt zusammenhängend arrondiert sind und für die spätere Entwicklung vorbereitet werden“, so Rautenberg weiter. Die Arbeiten hatten bei einigen Anwohnern für Fragen gesorgt.

Um die Arbeiten für die Errichtung des Gewerbegebietes angehen zu können, mussten in den vergangenen Tagen mehrere Bäume in dem Bereich gefällt werden. Foto: Stadt Papenburg
Um die Arbeiten für die Errichtung des Gewerbegebietes angehen zu können, mussten in den vergangenen Tagen mehrere Bäume in dem Bereich gefällt werden. Foto: Stadt Papenburg

Die Fichtenreihe stand zentral in den Gewerbeflächen und war weder über den Bebauungsplan noch über die Baumschutzsatzung geschützt. Die entfernten Pappeln hatten das Ende ihres Lebenszyklus erreicht und unterlagen grundsätzlich ebenfalls keinem besonderen Schutzstatus. „Die Beseitigung dieser Pappeln hätte aus Sicherheitsgründen in absehbarer Zeit ohnehin erfolgen müssen und wurde im Zusammenhang mit den beauftragten Forstmaßnahmen sinnvollerweise mit erledigt“, erläutert der Stadtbaurat. Zwei Pappeln standen dabei in einem Bereich, der nach dem Bebauungsplan als Grünzone festgesetzt ist. „Diese Grünzone wird auch weiterhin Bestand haben und dient auch zukünftig als sinnvolle und notwendige Abstandsfläche zu der Bebauung entlang des Mittelkanal links.“ Notwendige Unterhaltungsarbeiten in solchen Zonen seien aber dadurch nicht ausgeschlossen, sondern förderten den Erhalt des verbleibenden Bestandes und die Neuentwicklung einer solchen Zone mit standortgerechter Vegetation. „Die Stadt Papenburg wird bei forstlichen Maßnahmen dieser Art durch den Bezirksförster der Landwirtschaftskammer beraten und unterstützt, so auch in dem hier vorliegenden Fall“, sagt Stadtbaurat Rautenberg abschließend.

Text und Foto: Stadt Papenburg