50 Jahre Schwimmhalle in Dalum

GEESTE. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde konnte die Schwimmhalle in Dalum auf ihr 50-jähriges Bestehen zurückblicken. Neben Vertretern aus Rat und Verwaltung nahmen auch die Schwimmmeister, Mitglieder des Schwimmvereins Wasserfreunde Dalum, der Schulleiter der Geschwister-Scholl-Schule und der ehemalige Gemeindedirektor Heinrich Brinkmann teil.

Das Jubiläum ist Anlass, auf die Anfänge der Schwimmhalle zurückzublicken. Am 22. August 1969 wurde die Schwimmhalle Dalum durch Bürgermeister Over und Gemeindedirektor Brinkmann der damaligen Gemeinde Dalum, eröffnet. Bereits von Beginn an wurde die Schwimmhalle vormittags ausschließlich für Schulklassen geöffnet. Daran hat sich bis heute nichts geändert. „Ohne die Schwimmhalle in Dalum wäre das Gemeinwesen um vieles ärmer und die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger geringer“, so Bürgermeister Helmut Höke.

Er begrüßte an dieser Stelle vor allem Johanna Schneider, Ehefrau des bereits verstorbenen ersten Schwimmmeisters Karl-Heinz Schneider sowie die weiteren Schwimmmeister Bernhard Baalmann, Holger Häcker, Kay Kuite und Laura Pöttker.

Die Schwimmhalle Dalum wird heute neben den Schulen von vielen weiteren Gruppen, wie der Volkshochschule, der Justizvollzugsanstalt und dem Schwimmverein Wasserfreunde Dalum e.V., genutzt.

Nur wenige Monate nach der Eröffnung der Schwimmhalle, wurde der Schwimmverein Wasserfreunde Dalum e.V. gegründet. Die Wettkampfgruppe nimmt seitdem sehr erfolgreich an verschiedenen Kreis-, Bezirks- und Landesmeisterschaften teil.

Der ehemalige Gemeindedirektor Heinrich Brinkmann, in dessen Amtszeit die Schwimmhalle gebaut wurde, wies auf die Probleme im Vorfeld hin. Nur durch die Beharrlichkeit von Rat und Verwaltung ging der Wunsch schließlich in Erfüllung und die Schwimmhalle wurde gebaut. Heinrich Brinkmann ist froh, dass die Schwimmhalle trotz der hohen Unterhaltungskosten weiter betrieben werden soll.

Im Anschluss wurden ein Unterhaltungsprogramm für Kinder und Familien und abends ein Candle-Light-Schwimmen angeboten.

Text und Foto © Gemeinde Geeste