54-Jähriger stirbt bei Unfall auf der Autobahn
Twist/Meppen/Emsland – Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Samstagmorgen auf der A31 bei Twist / Meppen im Emsland ereignet. Ein 54-jähriger Autofahrer kam dabei ums Leben, nachdem sein Fahrzeug nach einem Überholvorgang von der Fahrbahn abgekommen war, sich überschlug und sofort in Brand geriet.
Am Samstagmorgen, gegen 07:45 Uhr, erreichte die Einsatzleitstellen die Meldung über einen schweren Unfall auf der A31 in Fahrtrichtung Süden. Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge war der Fahrer eines Kia Sportage nach einem Überholmanöver aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen. Das Fahrzeug überschlug sich mehrfach und durchbrach einen Wildschutzzaun, bevor es in dichten Sträuchern zum Liegen kam und umgehend in Brand geriet.
Schneller Einsatz und bedauerliche Umstände
Die alarmierten Feuerwehren aus Meppen, Twist und Schöninghsdorf waren schnell vor Ort und begannen umgehend mit den Löscharbeiten. „Der PKW stand sofort in Vollbrand“, berichtet Jens Menke von der Feuerwehr Meppen. „Eine Person war im Fahrzeug eingeschlossen. Wir konnten sie leider nicht mehr aus dem Auto holen.“ Trotz des schnellen Eingreifens und des zügigen Löschens des Fahrzeugs sowie des umliegenden Buschwerks kam für den Fahrer jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Die Einsatzkräfte unterstützten die Bergung des Verstorbenen.
Zusammenarbeit der Rettungskräfte
Die Polizei und weitere Rettungskräfte waren ebenfalls vor Ort. Marvin Struckmann von der Autobahnpolizei Wietmarschen-Lohne bestätigte: „Es kommt immer bei schweren Unfällen vor Ort ein Notfallseelsorger zum Einsatz.“ Eine Notfallseelsorgerin war zur Betreuung anwesend. Die Rettungsgasse funktionierte vorbildlich, was ein schnelles Eintreffen der Einsatzkräfte ermöglichte. „Die Rettungsgasse hat geklappt, wir waren schnell vor Ort“, lobte Struckmann die anderen Verkehrsteilnehmer. Auch Jens Menke bestätigte: „Die Rettungsgasse war vorbildlich.“
Ermittlungen zur Unfallursache und Verkehrsbeeinträchtigungen
Die A31 musste in Fahrtrichtung Süden für mehrere Stunden voll gesperrt werden, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle abgeleitet.
Anmerkung der Redaktion: Selbstverständlich liegen und Bilder des Unfalles vor. Aus Pietätsgründen und auch zum Schutz der Angehörigen veröffentlichen wir diese aber bei NordNews nicht
