Abriss der Brandruine geht in die Endphase
Die Außenmauern des früheren Gastraumes im Erdgeschoss der früheren Raststätte „Cloppenburger Land“ stehen noch – aber auch die nicht mehr lange. Die Abrissarbeiten der Brandruine an der B213 gehen in die Schlussphase.
Von Weitem gesehen, hatte man wochenlang den Eindruck, dass ja gar nichts passiert auf der Abriss-Baustelle. Noch lange waren die alten Mauern und der verkohlte Dachstuhl weithin sichtbar. Doch der Eindruck täuschte: Das Fachunternehmen war längst im Einsatz – zunächst aber ohne großes Gerät. Mit spezieller Schutzausrüstung hat das Team zuerst das alte Gebäude entkernt und alle schadstoff-belasteten Teile händisch ausgebaut und für die Entsorgung sortiert.
Jetzt ist der große Bagger im Einsatz. Nach Abtragen des roten Backstein-Verblenders wurden die oberen Etagen – bzw. was davon noch übrig war – zurückgebaut. Aktuell nimmt der Bagger die Reste des Erdgeschosses auseinander und hievt die Trümmer in die Container für den Abtransport. Überirdisch müsste das Meiste im Laufe der Woche weggeräumt sein – „je nachdem, wie stark der Beton sich wehrt“, schmunzelte einer der Facharbeiter vor Ort. Im letzten Schritt wird dann der alte Keller ausgehoben und die Grube mit Sand verfüllt. Damit ist dann die frühere Raststätte „Cloppenburger Land“ endgültig Geschichte.

Text: Stadt Cloppenburg
