Aktivtreff Herbrum: Planungen schreiten voran – Abbruch steht bevor

Die Planungen für den 2,1 Millionen Euro teuren Neubau der Mehrzweckhalle in Herbrum schreiten weiter voran. In Kürze steht der Abbruch der alten Halle an der Herzogstraße bevor. Dies erläuterte Matthias Olbrich am Donnerstag im Ausschuss für Infrastruktur den Ratsmitgliedern und Zuschauern. Der Leiter der Stabsstelle Projektmanagement Hochbau war dabei zuversichtlich, dass der aktuelle Zeitplan eingehalten werden kann. „Die Entwurfs- und Genehmigungsplanung ist nun abgeschlossen. Der Bauantrag wurde im August eingereicht und wir können wie geplant weitermachen.“ Der neue Aktivtreff in Herbrum wird als moderne Einfeld-Halle mit Schwingboden im sogenannten KfW-55-Standard errichtet. So erhält der Neubau unter anderem eine Photovoltaikanlage, eine Lüftungsanlage sowie modernste LED-Beleuchtung. „Damit erzielen wir eine sehr energieeffiziente Halle, bei der es langfristig geringere Unterhaltungskosten geben wird.“

So soll das Innere des neuen Aktivtreffs Herbrum nach der Fertigstellung der neuen Halle aussehen. Foto: Stadt Papenburg
So soll das Innere des neuen Aktivtreffs Herbrum nach der Fertigstellung der neuen Halle aussehen. Foto: Stadt Papenburg

Neben der Sporthalle selbst soll es vier Umkleidekabinen sowie eine Schiedsrichter-Umkleide geben. Außerdem werden ein 50 Quadratmeter großer Klubraum, ein Stuhl- und Gerätelager sowie ein Außenlager errichtet. „Damit kommen wir den Anforderungen an die Halle durch Dorfgemeinschaft und Vereine nach“, betont Olbrich. „Optisch erhält der neue Aktivtreff eine rote Klinkerfassade in Kombination mit Aluminium-Paneelen im oberen Hallenbereich.“

Der Baustart der neuen Halle ist für März 2020 vorgesehen. Vorher wird voraussichtlich Anfang Oktober die alte Halle abgerissen, wobei der westliche Gebäudetrakt einschließlich Schießstand, WC-Anlagen, Foyer und Garagen erhalten bleibt. Die Baukosten von rund 2,1 Millionen Euro werden dabei zu zwei Dritteln durch das Programm „Kleinere Städte und Gemeinden“ gefördert.

Text und Foto: Stadt Papenburg