Arbeitskreis FASD und CineCenter präsentieren „22 Bahnen“
Landkreis Cloppenburg. „22 Bahnen“: Basierend auf dem Bestseller von Caroline Wahl. Diesen Kinofilm zeigt der Arbeitskreis FASD in Kooperation mit Anja Brendel-Ellmann vom CineCenter Cloppenburg am 1. Oktober (Donnerstag) um 20.00 Uhr im CineCenter. Im Arbeitskreis FASD haben sich der Sozialdienst katholischer Frauen, die Stiftung St. Vincenzhaus – Fachstelle für Sucht und Suchtprävention für den Landkreis Cloppenburg, die Gesundheitsregion, das Netzwerk frühe Hilfen, die Kontaktstelle für Selbsthilfe Cloppenburg und die Kreisjugendpflege zusammengeschlossen.
Doch warum einen Film zeigen? Das ist für die Verantwortlichen ganz klar! „Wir möchten Aufmerksamkeit schaffen zum Thema Alkohol und für wen Alkohol schädlich sein kann. Denn die Auswirkungen können erhebliche Folgen für das ungeborene Kind, das soziale Umfeld, die Arbeitsstelle etc. haben.“ Der Arbeitskreis wird auch während des Films mit Informationsständen vor Ort sein, sodass sich Interessierte umfassend informieren können.
„22 Bahnen“
Tildas Tage sind streng durchgetaktet: studieren, an der Supermarktkasse sitzen, schwimmen, sich um ihre kleine Schwester Ida kümmern und an schlechten Tagen auch um ihre alkoholkranke Mutter. Eines Tages aber bekommt Tilda eine Promotion in Berlin in Aussicht gestellt, die Freiheit verspricht. Und Viktor taucht auf, der große Bruder von Ivan, den Tilda 5 Jahre zuvor verloren hat. Viktor, der genau wie sie immer 22 Bahnen schwimmt. Als Tilda schon beinahe glaubt, es könnte alles gut werden, gerät die Situation zuhause vollends außer Kontrolle.
Was ist FASD?
Unter FAS versteht man das Fetale Alkoholsyndrom. Es kann entstehen, wenn Frauen in der Schwangerschaft Alkohol trinken. Es zählt zu den Fetalen Alkoholspektrumsstörungen (FASD). Je nach Alkoholmenge führt es zu unterschiedlich ausgeprägten Schädigungen beim ungeborenen Kind. Diese Schädigungen sind nicht immer bei der Geburt zu erkennen und werden erst im Verlauf der Kindheit deutlich. Dabei sind häufig das Gehirn und die körperliche und geistige Entwicklung betroffen. Diese führen zu lebenslangen Schädigungen und können häufig nicht wieder ausgeglichen werden.

Text: LK Cloppenburg
