Architekturreihe: Wettbewerb zum Lingener Bahnhof

Lingen. Architektur- und Kulturinteressierte sind am Donnerstag, 14. Dezember (19 Uhr) herzlich zur Eröffnung der Wettbewerbsausstellung zum Lingener Bahnhof in das IT-Zentrum (Kaiserstraße 10b in Lingen) eingeladen. Stadtbaurat Lothar Schreinemacher wird an diesem Abend die Entwürfe aus dem Architektenwettbewerb für den Umbau des Bahnhofs erläutern – mit geselligem Ausklang bei Wein, Brot und Käse. Angesprochen sind alle Kultur- und Architekturinteressierte in der Region.

In einem Wettbewerb hatten 15 emsländische und überregionale Architekten Vorschläge zur künftigen baulichen Entwicklung des Bahnhofs ausgearbeitet. Eine Jury wählte Ende November die drei besten Entwürfe aus und prämiert diese. Den ersten Preis konnte dabei das Büro Ahrens + Pörtner Architektengesellschaft mbH aus Hilter am Teutoburger Wald mit ihrem Entwurf zur „Orangerie Bahnhof Lingen“ für sich entscheiden. Lothar Schreinemacher wird am 14. Dezember die einzelnen Entwürfe vorstellen und die Entscheidung der Jury erläutern. Im Anschluss werden die Entwürfe im Rathaus der Stadt Lingen ausgestellt.

Der Lingener Bahnhof wurde 1856 errichtet und steht unter Denkmalschutz. Nachdem die Stadt Lingen das Gebäude gekauft hatte, soll es nun umfassend saniert und neu gestaltet werden. „Wir wollen den Bahnhof wieder zu einem Anziehungspunkt und ansprechendes Entree in unsere Stadt machen“, erläuterte Stadtbaurat Lothar Schreinemacher die Aufgabenstellung des Wettbewerbs. Dabei sollten die zentralen Funktionen, wie Fahrkartenverkauf, öffentliche WCs, Wartebereich und eine hohe Aufenthaltsqualität bestehen bleiben.

Text und Foto: Stadt Lingen