Asbest im Boden der Mittelkanalschule

Papenburg. Bereits seit ungefähr zwei Jahren wird die Grundschule Mittelkanalschule am Hümmlinger Weg in großen Teilen saniert beziehungsweise neu gebaut. „Im Zuge dieser Maßnahme sollte zu Beginn der Woche der Bodenbelag im alten Gebäudetakt ausgetauscht werden. Nach der Entfernung der alten Bodenbeläge wurden sogenannte Haftzugproben gezogen. Dabei wurde festgestellt, dass es in jedem Raum verschiedene Unterbauten (Ausgleichsmasse, Kleber, Abdichtung) gibt. Diese wurden nach einem anfänglichen Verdacht durch einen versierten Sachverständigen untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass die Unterbauten teilweise asbesthaltig sind“, sagt Stefan Jansen, technischer Fachdienstleiter der Zentralen Gebäudeverwaltung der Stadt Papenburg.

„Zu keiner Zeit hat eine Gefährdung für die Schülerinnen und Schüler oder die Lehrkräfte vor Ort bestanden. Durch den vorhandenen Teppichboden und die darüber verlegten Böden waren die Asbestfasern dauerhaft abgedeckt und konnten nicht in die Atemwege gelangen“, sagt Birgit Lelonek, Fachbereichsleiterin Schule/Familie der Stadt Papenburg. „Auch durch die aktuelle Baustelle vor Ort besteht keine Gefährdung für die Schülerinnen und Schüler, da die Klassenräume in anderen Gebäudeteilen untergebracht sind“, so Lelonek weiter.

Bis die Asbestfasern durch eine sachverständige Firma vollständig entfernt sind, wird die Baustelle ruhen. „Während dieser Zeit wird der betroffene Gebäudekomplex vollständig gesperrt, um vorsorglich für jeden eine Gesundheitsgefährdung auszuschließen“, ergänzt Stadtbaurat Jürgen Rautenberg. Die Baustelle wird erst nach Freigabe durch einen Sachverständigen wieder freigegeben.

Die Stadt Papenburg arbeitet zusammen mit einer sachverständigen Firma mit Hochdruck an einer zeitnahen Entfernung der Fasern. Bereits am Montag wird mit der Entfernung begonnen.

Text und Foto: Stadt Papenburg