Aufmerksamer Nachbar verhindert Schlimmeres in Meppen: Holzschuppen steht in Vollbrand
MEPPEN – Durch das schnelle und umsichtige Handeln eines Anwohners konnte am Dienstagnachmittag in Meppen ein Übergreifen von Flammen auf ein Wohnhaus sowie weitere Sachwerte verhindert werden. Ein Holzschuppen brannte vollständig aus, während die Einsatzkräfte mit widrigen winterlichen Bedingungen zu kämpfen hatten.
Gegen Dienstagnachmittag bemerkte ein Nachbar eine Rauchentwicklung im Bereich eines Schuppens auf einem angrenzenden Grundstück und alarmierte umgehend die Rettungskräfte. Beim Eintreffen der Feuerwehr Meppen stand der als Holzlager genutzte Schuppen bereits in Vollbrand.
Herausfordernde Löscharbeiten bei „Null-Sicht“
Die Brandbekämpfung gestaltete sich aufgrund der massiven Rauchentwicklung schwierig. Die Einsatzkräfte mussten unter Atemschutz und bei sogenannter „Null-Sicht“ im Nahbereich des Brandherdes operieren. Durch einen massiven Wassereinsatz gelang es den Wehrleuten jedoch, eine weitere Ausbreitung des Feuers zu unterbinden. Ein direkt angrenzendes Wohnhaus, ein in der Nähe geparkter PKW sowie eine Photovoltaikanlage konnten so vor den Flammen geschützt werden.
Winterliche Temperaturen erschweren Einsatz
Zusätzliche Herausforderungen stellten die frostigen Temperaturen dar. Sven Lammers von der Feuerwehr Meppen erläuterte vor Ort die Problematik gefrierenden Löschwassers.
Brandort beschlagnahmt – Ermittlungen laufen
Nach Abschluss der langwierigen Löscharbeiten wurde die Einsatzstelle für weitere Untersuchungen an die Polizei übergeben. Da die Brandursache derzeit noch völlig unklar ist, wurde der Brandort offiziell beschlagnahmt. Die polizeilichen Ermittlungen zur Feststellung der Brandentstehung wurden noch am Nachmittag aufgenommen.
Zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen aktuell noch keine gesicherten Informationen vor.
