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Ausschuss für Planung, Umwelt und Klimaschutz spricht sich für Unterstützung des Bildungszentrums Handwerk und für Förderung von Garreler Gewerbegebiet aus

Landkreis Cloppenburg. Moderne Ausbildung, Schaffung von Arbeitsplätzen und Vermeidung von Müll: Der Ausschuss für Planung, Umwelt und Klimaschutz des Landkreises Cloppenburg hat in seiner jüngsten Sitzung Empfehlungen für künftige Investitionen und Handlungen der Kreisverwaltung ausgesprochen.
Ein einstimmig gefällter Beschluss folgt einem Grundsatzbeschluss des Kreistags vom 17. Januar 2019. Das Bildungszentrum Handwerk in Cloppenburg soll demnach künftig bei anstehenden Modernisierungen und Bauprojekten direkt finanziell unterstützt werden. Wenn der Bund oder das Land solche Projekte fördern, verbleibt beim Bildungszentrum meist ein Eigenanteil. Der Landkreis will künftig bis zu zwei Drittel dieses Restbetrags übernehmen. Die nun beantragte und vom Ausschuss abgesegnete Förderung ist auf maximal 53.475,10 Euro begrenzt. Angesichts von jährlich rund 2.500 Auszubildenden im Bildungszentrum sichert diese finanzielle Unterstützung die hohe Qualität der handwerklichen Ausbildung und wirkt dem Fachkräftemangel aktiv entgegen.
Zur Unterstützung der lokalen Wirtschaftsentwicklung befürwortete der Ausschuss einstimmig die Vergabe von Wirtschaftsförderungsmitteln an die Gemeinde Garrel. Konkret geht es um die Erweiterung des Gewerbegebiets Einsteinstraße um rund drei Hektar, auf denen elf neue Grundstücke für Handwerks- und Gewerbebetriebe entstehen. Der Landkreis beteiligt sich an den Erschließungskosten – also dem Bau von Straßen, Gehwegen und Kanälen –, um schnell neuen Platz für die Wirtschaft zu schaffen. Mindestens 35 neue Arbeitsplätze sollen dort entstehen. Der Landkreis empfiehlt hierfür einen Zuschuss von maximal rund 71.000 Euro.
Zur Kenntnis genommen wurde zudem der neue Fahrplan für die Müllentsorgung: das Abfallwirtschaftskonzept des Landkreises Cloppenburg für die Jahre 2026 bis 2030. Das Konzept dient als strategischer Kompass für die kommenden fünf Jahre. Es legt fest, wie der Landkreis Müll weiter vermeiden, die Recycling-Quoten erhöhen und Entsorgungswege ökologisch sowie wirtschaftlich stabil gestalten will.

Text: LK Cloppenburg