Ausstellung „Wunschträume – Wunschräume“ im Rathausfoyer

Lingen. Ein Traumzelt mit geheimnisvollen Lichtern und ein Wunschbaum, an dem bunte Sterne hängen, prägen zurzeit das Foyer des Neuen Rathauses. Die beiden Installationen sind Teil der ebenso fantasievollen wie farbenfrohen Ausstellung „Wunschträume – Wunschräume“, die die Kunstschule Lingen bis zum 17. Januar 2020 im Rathausfoyer präsentiert. Entstanden sind die Arbeiten in den Kursen der Ästhetischen Frühförderung und des Kunst-Labors. Großformatige Fotografien von Kunstschuldozent und Fotograf Roman Starke runden die Ausstellung ab. Er hat die vier- bis zwölfjährigen Künstlerinnen und Künstler mit der Kamera begleitet und den Entstehungsprozess ihrer Wunsch- und Traumräume im Foto festgehalten.

Lingens Erster Bürgermeister Heinz Tellmann (hinten rechts) eröffnete mit Kunstschulleiterin Annette Sievers (hinten, 2.v.r.), den Kunstschuldozentinnen und den Kunstschulkindern die Ausstellung „Wunschträume – Wunschräume“ im Rathausfoyer. Foto: Stadt Lingen
Lingens Erster Bürgermeister Heinz Tellmann (hinten rechts) eröffnete mit Kunstschulleiterin Annette Sievers (hinten, 2.v.r.), den Kunstschuldozentinnen und den Kunstschulkindern die Ausstellung „Wunschträume – Wunschräume“ im Rathausfoyer. Foto: Stadt Lingen

„Im Fokus unserer Kurse steht nicht das Endprodukt, sondern der Weg dorthin. Die Kurse bieten den Kindern Raum zum Ausprobieren, Experimentieren und Forschen. Sie fördern die Wahrnehmung mit allen Sinnen“, machte Kunstschulleiterin Annette Sievers bei der Ausstellungseröffnung durch Lingens Ersten Bürgermeister Heinz Tellmann deutlich.

Gemeinsam mit den Dozentinnen Leni Reker, Silvia Elfert und Elke Schürhaus haben sich die Kunstschulkinder dieses Mal auf Traumreisen begeben und Wunschräume entstehen lassen. Das Thema „Räume“ kommt dabei nicht von ungefähr, verriet Annette Sievers: „Das Kunstschulgebäude ist derzeit eine große Baustelle und wird umfassend brandschutzsaniert und umgebaut. So haben sich auch die Kunstschulkinder auf den Weg zu neuen Räumen gemacht.“ Es wurde gemalt, gezeichnet und gebaut – entstanden sind fantasievolle Häuser, Höhlen und Raumgebilde. „Das Träumen war uns dabei sehr wichtig. So lädt beispielsweise das Traumzelt dazu ein, sich hinzulegen und an etwas Schönes zu denken“, berichteten die Dozentinnen. Beim Träumen könne man sich nämlich seine eigene Welt bauen und erschaffen – und das ohne Grenzen.

Die Ausstellung der Kunstschule Lingen ist bis zum 17. Januar 2020 während der Öffnungszeiten des Neuen Rathauses zu sehen.

Text und Foto: Stadt Lingen