Blumenschau endet mit mehr als 100.000 Besuchern

Papenburg. Am letzten Tag kamen die Besucher noch einmal in Strömen: Am Sonntag endete die Blumenschau 2019 im Papenburger Stadtpark und rund 20.000 Menschen ließen sich diesen letzten Tag nicht entgehen. Vor allem die Kombination mit dem Streetfood-Festival zwischen dem Stadtpark und Meyers Mühle sowie mit dem verkaufsoffenen Sonntag am Hauptkanal zog vom Vormittag bis in den Abend hinein viele Gäste an. „Sicherlich wollten viele Besucher noch einmal die letzte Gelegenheit nutzen, der Blumenschau einen Besuch abzustatten“, meint Blumenschau-Projektleiter Heiko Abbas. „Aber es ist eben auch ein sehr attraktives Programm in Kombination mit dem Streetfood-Festival und dem verkaufsoffenen Hauptkanal.“ Zudem habe das Wetter an diesem Sonntag perfekt mitgespielt. „Der Sonntag hat sich von seiner besten Seite gezeigt, mit viel Sonne bei angenehmen Temperaturen und ohne Regen.“

Rund 20.000 Besucher kamen am letzten Veranstaltungstag der Blumenschau 2019 im Stadtpark noch einmal und katapultierten so die Gesamtzahl der Gäste auf über 100.000 in der Zeit vom 17. Juli bis 4. August. Foto: Stadt Papenburg
Rund 20.000 Besucher kamen am letzten Veranstaltungstag der Blumenschau 2019 im Stadtpark noch einmal und katapultierten so die Gesamtzahl der Gäste auf über 100.000 in der Zeit vom 17. Juli bis 4. August. Foto: Stadt Papenburg

Bereits der Sonntag vor zwei Wochen war mit gut 17.000 Gästen der bis dahin stärkste Tag gewesen. Vor einer Woche waren am Sonntag auch aufgrund der hohen Temperaturen im Vergleich nur 9.000 Menschen gekommen. „Die Sonntage haben sich als die Blumenschau-Tage herausgestellt. Darauf hatten wir auch im Vorfeld die Veranstaltungen abgestimmt“, erklärt Marco Köttker. Der Leiter der Blumenschau-Veranstaltungen freut sich, dass das Konzept aufgegangen ist. Am ersten Sonntag hatte man mit dem Shanty-Festival einen Besuchermagneten und auch der Naturtag mit einem Abschlusskonzert von rund 200 Jagdhornbläsern war gut angenommen worden. Insgesamt hat die Blumenschau damit in den 19 Tagen vom 17. Juli bis zum 4. August mehr als 100.000 Menschen in den Stadtpark gelockt.

Ab Sonntagabend ist es damit allerdings vorbei, dann wird der Park bis zum Freitagnachmittag für den Abbau gesperrt. „Auch wenn viele Bürger das sicherlich bedauern, aber die großen Anlagen werden alle abgebaut“, erklärt Andreas Stern, der den Fachdienst Gärtnerei leitet und für das Gelände im Stadtpark verantwortlich ist. „Neben den Themengärten werden auch die zahlreichen Container und Aktionsflächen in den kommenden Tagen abgebaut. Eine längere Bewirtschaftung der Flächen wäre einfach zu teuer.“ Allerdings werden einige Blumenschau-Highlights auch dauerhaft im Stadtpark bleiben, wie die Blühwiese der Gartenbauzentrale, die Benjes-Hecke beim Abenteuerland, die Everglades-Einzäunung und Plattform, die Eisschollen im Bereich Antarktis und der Frosch sowie die Lehmhütte in der Kunstoase.

„Die Blumenschau im Stadtpark war wirklich beeindruckend und die Rückmeldungen von Gästen und Bürgern durchweg begeistert“, zog auch Papenburgs Bürgermeister Jan Peter Bechtluft ein positives Fazit. Vor allem die Kombination der vielen Angebote und Veranstaltungen im Stadtpark sei bei den Besuchern hervorragend angekommen. „Man könnte sich sowohl in den Trubel der Aktionen stürzen, wie auch einfach mit einer Picknick-Decke in den Park setzen. Das hat vielen Menschen sehr gut gefallen, ist mein Eindruck“, so Bechtluft. Abschließend dankte der Bürgermeister allen Ehren- und Hauptamtlichen, die diese Blumenschau auf die Beine gestellt haben. „Das war wirklich eine beeindruckende Leistung. Darauf kann die ganze Stadt stolz sein.“ Ebenfalls ein Dankeschön richtete er an den Stadtrat für den Vertrauensvorschuss und die Entscheidung für die Blumenschau mit dem Motto „Zeit für Entdecker“: „Mit dem neuen Konzept war diese Blumenschau auch ein Wagnis. Ich bin froh, dass wir dieses Veranstaltungsformat wieder mit Leben gefüllt haben und hoffentlich in Zukunft weiterführen können.“

Ein Interview mit Bürgermeister Jan Peter Bechtluft sehen Sie hier:

Text und Foto: Stadt Papenburg