BlaulichtHaselünne

„Die Unfallstelle sieht extrem schlimm aus“ – Schwerer Verkehrsunfall auf Bundesstraße 213 bei Haselünne

Haselünne (Niedersachsen, Emsland) – Ein schwerer Verkehrsunfall auf einer Bundesstraße 213 im Bereich Haselünne hat am heutigen Mittag einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ausgelöst. Gegen 12:20 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Zusammenstoß zweier Pkw mit eingeklemmter Person alarmiert.

Nach Angaben von Stadtbrandmeister Markus Schüler kollidierten zwei Fahrzeuge, die jeweils mit einer Person besetzt waren. In einem weißen Pkw wurde die Fahrerin durch die Wucht des Aufpralls im Fahrzeug eingeklemmt. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Haselünne mussten sie mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Fahrzeug befreien.

„Wir haben hier eine sogenannte Crashrettung durchgeführt, da es in solchen Situationen um jede Sekunde geht“, erklärte Schüler. Mithilfe von Schere und Spreizer wurde die Fahrertür geöffnet, um die eingeklemmte Person schnellstmöglich aus dem Fahrzeug zu retten.

Der Fahrer des zweiten beteiligten Fahrzeugs war nicht eingeklemmt und konnte sein Auto eigenständig verlassen. Beide Unfallbeteiligten wurden im Anschluss medizinisch versorgt.

Die Unfallstelle bot nach Angaben der Feuerwehr ein dramatisches Bild. „Die Unfallstelle sieht extrem schlimm aus“, so Schüler weiter. Die Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt, Trümmerteile lagen auf der Fahrbahn verstreut.

Ersthelfer waren bereits vor dem Eintreffen der Rettungskräfte vor Ort und kümmerten sich um die Verletzten. Besonders hilfreich: Unter ihnen befand sich auch ein Feuerwehrmann, der zufällig am Unfallort war und wichtige erste Informationen weitergeben konnte.

Die Bundesstraße wurde für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten vollständig gesperrt. Die Sperrung wird voraussichtlich mehrere Stunden andauern. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.