Diesjährige Pap(p)stadt entfällt – Stadtverwaltung plant alternatives Herbstferienprogramm

„Nach intensiven Gesprächen zwischen Vertretern der Stadtverwaltung und der Fachschule Sozialpädagogik der BBS Papenburg sind wir gemeinsam zu der Entscheidung gekommen, die diesjährige Spielstadt Pap(p)stadt zu unserem großen Bedauern absagen zu müssen“, sagt Jürgen Eilers, Leiter des städtischen Fachdienstes Jugend/Sport. Die traditionsreiche Herbstferienaktion für Papenburger Kinder kann in diesem Jahr aufgrund der Einschränkungen und Hygieneanforderungen, ausgelöst durch die Corona-Pandemie, nicht stattfinden.

„Das Konzept der Spielstadt sieht vor, dass viele Kinder auf engstem Raum ganztägig miteinander arbeiten. Die durch Corona notwendig gewordenen Sicherheitsabstände sind in den Betrieben der Pap(p)stadt oder bei den gemeinsamen Aktionen vor der Bühne auf dem Marktplatz nicht zu gewährleisten. Damit würden wir die 120 teilnehmenden Kinder, die angehenden Erzieherinnen und Erzieher sowie die Vielzahl an haupt- und ehrenamtlich tätigen Helfern der Pap(p)stadt einem nicht kalkulierbaren Infektionsrisiko aussetzen,“ befürchtet Eilers.

Auch auf verantwortlicher Seite der Berufsbildenden Schulen wird das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus während der Veranstaltung gesehen, wobei das Bedauern über die notwendige Absage auch hier groß ist. Der Fachdienst Jugend/Sport der Stadtverwaltung plant derzeit ein alternatives Herbstferienprogramm, ähnlich wie die bereits bekannten Oster- und Sommerferienpassaktionen. Stadtjugendpfleger Dietmar Nee verspricht attraktive Spiel- und Kreativangebote im Jugendzentrum (JUZ) und weist parallel auf eine zusätzliche Notfallbetreuung für Kinder hin. „Wir wollen den Eltern, die berufsbedingt dringend auf eine Betreuung ihrer Kinder angewiesen sind, ein entsprechendes Angebot machen,“ führt Nee dazu aus. Nähere Informationen zu den Angeboten sowie Hinweise zu Anmeldemöglichkeiten gibt die Stadtverwaltung nach den Sommerferien bekannt.    

Text und Foto: Stadt Papenburg