Eine Tote nach Wohnungsbrand in Meppen – Feuerwehr rettet Bewohnerin aus verrauchter Wohnung
Eine Tote nach Wohnungsbrand in Meppen – Feuerwehr rettet Bewohnerin aus verrauchter Wohnung – Reanimation bleibt erfolglos
Meppen. Ein zunächst als „Verpuffung“ gemeldeter Einsatz hat sich am Donnerstagabend zu einem tragischen Brandereignis entwickelt. Gegen 20:16 Uhr wurde die Feuerwehr in die Karlstraße im Ortsteil Neustadt alarmiert. Bereits auf der Anfahrt deutete sich eine ernste Lage an, die sich beim Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte: Dichter, schwarzer Rauch drang aus den Fenstern eines Mehrfamilienhauses.
Rettung unter Atemschutz
Nach ersten Erkenntnissen befand sich noch eine Person in der betroffenen Wohnung. Ein Trupp unter Atemschutz ging umgehend zur Menschenrettung in das Gebäude vor. In der stark verrauchten Wohnung wurde die Bewohnerin aufgefunden und schnellstmöglich ins Freie gebracht. Dort übernahmen Rettungskräfte die medizinische Versorgung, wenig später begann die Reanimation noch an der Einsatzstelle.
Großaufgebot und Hubschrauber im Einsatz
Parallel zu den Rettungsmaßnahmen wurde ein Rettungshubschrauber alarmiert. Dieser sollte auf einem nahegelegenen Sportplatz landen, um die Patientin in eine Spezialklinik nach Gelsenkirchen zu transportieren. Währenddessen durchsuchten weitere Einsatzkräfte unter Atemschutz die Wohnung und leiteten Maßnahmen zur Brandbekämpfung ein. Ein offenes Feuer konnte dabei nicht festgestellt werden, jedoch war die Wohnung vollständig verraucht.
Sieben Personen im Gebäude gemeldet
Insgesamt waren sieben Personen in dem Mehrfamilienhaus gemeldet. Weitere Bewohner konnten jedoch nicht in der betroffenen Wohnung angetroffen werden. Die Feuerwehr führte umfangreiche Belüftungsmaßnahmen durch, um den giftigen Rauch aus dem Gebäude zu entfernen.
Frau verstirbt trotz Reanimation
Trotz aller Bemühungen nahm der Einsatz eine tragische Wendung: Die Frau erlitt eine schwere Rauchgasvergiftung und verstarb noch vor Ort im Rettungswagen. Der bereits angeforderte Rettungshubschrauber kam nicht mehr zum Einsatz.
Ermittlungen zur Ursache laufen
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache der Rauchentwicklung aufgenommen.
