Euregio Klinik ändert ab sofort die Regelungen für Besucher – Ansteigende Corona-Situation

Ab heute veränderte Regelungen für Besucher und die aktuelle Corona-Situation

Nordhorn. Vor dem Hintergrund, dass das Bundesgesundheitsministerium eine neue Teststrategie beschlossen hat, passt die Euregio-Klinik ihre derzeitige Besucherregelung in Teilen an. Nach wie vor ist es verpflichtend, als Besucher eines Patienten einen tagesaktuellen negativen Antigen-Test vorzulegen. Zudem gilt weiterhin das verpflichtende Tragen einer FFP2-Maske in der gesamten Klinik. Die Maske darf zu keinem Zeitpunkt nach Betreten des Gebäu-des abgenommen werden. Eine normale OP-Maske reicht nicht aus.

Für alle Besuchergruppen ohne Patientenkontakt entfällt die Testregelung. Das verpflichtende Tragen einer FFP2-Maske bleibt aber auch hier bestehen.

Stationäre Patienten, egal ob als Notfall oder als geplante Aufnahme, werden weiterhin direkt über die Klinik getestet. Gleiches gilt auch für ambulante Patienten, die wegen einer Operation oder eines Eingriffes kommen.
Patienten, die zu ambulanten Terminen wie etwa Sprechstunden oder geplanten Terminen wie einer Mammographie kommen, müssen – genau wie in den Arztpraxen – keinen Test vorlegen, aber eine FFP2-Maske tragen.

„Dies ist der tagesaktuelle Standard, nach dem wir uns richten. Über etwaige Anpassungen unserer Besucherregelung informieren wir umgehend“, betont Klinikgeschäftsführer Michael Kamp.

Alle weiteren Informationen zur Besucherregelung und auch dessen Ausnahmen beispielsweise auf der Palliativstation oder in der Geburtshilfe sind auf der Website der Klinik einsehbar.

Steigende Zahlen in Hinblick auf Covid-19 Patienten
Am Donnerstag behandelt die Euregio-Klinik insgesamt 18 Covid-19 Patienten, von denen zwei Patienten eine intensivmedizinische Behandlung benötigen. „In den letzten Tagen sehen wir eine Steigerung der Patienten die wegen einer Coronainfektion kommen und auch eine entsprechende Behandlung benötigen. Das Verhältnis ist hier etwa 50/50. Die anderen Covid-19 Patienten werden während ihrer Behandlung entsprechend isoliert“, erläutert Kamp.

„In den letzten Wochen beobachten wir eine Zunahme von Covid-19 Patienten, die uns allerdings bisher nicht an unsere Kapazitätsgrenzen bringen“, so Kamp weiter. Die Klinikleitung beobachte diese Situation sehr genau, um umgehend handeln zu können. „Wir arbeiten weiterhin mit unserem Stufenkonzept, das nun seit über zwei Jahren Pandemie erfolgreich funktioniert. Benötigen wir situativ weitere Betten, so können wir unsere Isolierkapazitäten bedarfs-bezogen weiter hochfahren“, so Kamp.

Für die Euregio-Klinik sei immer die tagesaktuelle Belegung der ausschlaggebende Faktor, auf dessen Grundlage gehandelt wird. „Das DIVI-Register ist zwar ein wichtiges Instrument, um den landes- und bundesweiten Trend festzustellen. Für uns ist die tagesaktuelle Belegung allerdings entscheidend, denn diese kann innerhalb von 24 Stunden extrem schwanken und eine fortlaufende Anpassung erforderlich machen“, betont Kamp weiter.

Ob es punktuell zu Einschränkungen im Leistungsgeschehen kommen kann, könne Kamp zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. „Sofern wir geplante Eingriffe verschieben müssen, werden sich die Sekretariate direkt bei den entsprechenden Patienten melden. Von einer direkten Kontaktaufnahme durch den Patienten ist daher abzusehen“, so der Klinikgeschäftsführer.

Text: Euregio Klinik