Feuerwehr Dörpen evakuiert 82 Personen nach tödlichem Unglück am Bahnübergang in Lehe – Großaufgebot an Rettungskräften im Einsatz

Lehe. Die Feuerwehr Dörpen ist am Sonntagabend gegen 20.32 Uhr mit dem Stichwort „H1_Bahn_sonst“ in die Ortschaft Lehe zu dem dortigen Bahnübergang in Höhe der Straße „Kleiner Esch“ alarmiert worden. Die Deutsche Bahn forderte die Einsatzkräfte der Feuerwehr zur Evakuierung eines stehenden Zugs an. Zuvor war es gegen 19 Uhr am Bahnübergang „Kleiner Esch“ zu einem Unfall gekommen, wobei eine Person vom Zug erfasst und getötet wurde.

Aufgrund der Dauer und der hohen Temperaturen wurde zeitglich mit der Feuerwehr Dörpen auch ein Großaufgebot an medizinischen Rettungsmitteln alarmiert, um die im Zug befindlichen Fahrgäste gegebenenfalls medizinisch betreuen zu können. Alle 82 Fahrgäste sowie mehrere Hunde konnten ohne Verletzungen mit Hilfe der Feuerwehr aus dem Zug evakuiert und in Ersatzbusse zum Papenburger Bahnhof transportiert werden. Eine medizinische Betreuung war nach Sichtung des Notarztes nicht erforderlich.

Der Einsatz der Rettungskräfte vor Ort gliederte sich in zwei Einsatzabschnitte, zum einen die Evakuierung der Personen im Zug und zum anderen die Unterstützung der Polizei im Gleisbett. Im Einsatz war die Feuerwehr Dörpen mit fünf Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften sowie mehrere Rettungswagen, Notarzt und die SEG-Betreuung. Die Einsatzstelle konnte nach gut 2 Stunden an die Polizei sowie an den Notfallmanager der deutschen Bahn übergeben werden.

Bericht Samtgemeinde Dörpen/ Feuerwehr