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Flächenbrand auf Stoppelfeld bei Geeste: Frühe Alarmierung verhindert größere Ausbreitung

Geeste (LK Emsland). Ein Flächenbrand auf einem ausgetrockneten Stoppelfeld hat am Sonntagnachmittag einen Feuerwehreinsatz in Geeste ausgelöst. Dank aufmerksamer Passanten und des schnellen Eingreifens der Einsatzkräfte konnte verhindert werden, dass sich die Flammen unter den herrschenden Wetterbedingungen unkontrolliert ausbreiteten.

Rauchentwicklung alarmiert Passanten

Gegen 15.29 Uhr bemerkten mehrere Passanten eine Rauchentwicklung auf einem Feld und setzten umgehend den Notruf ab. Zu diesem Zeitpunkt war weder die genaue Lage der Brandstelle noch das Ausmaß des Feuers bekannt.

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte hatten sich die Flammen bereits auf einer Fläche von rund 30 Quadratmetern ausgebreitet. Das Feuer brannte auf einem trockenen Stoppelfeld, das durch die anhaltende Hitze und ausbleibende Niederschläge stark ausgedörrt war.

Wind erhöhte die Gefahr einer schnellen Ausbreitung

Für die Feuerwehr stand schnell fest, dass jede Minute zählte. Neben der Trockenheit erschwerte insbesondere der Wind die Lage. Unter solchen Bedingungen können sich Vegetationsbrände innerhalb kürzester Zeit über große Flächen ausbreiten und benachbarte Felder oder sogar Gebäude gefährden.

„Auf der Anfahrt stellte sich heraus, dass es sich um einen Flächenbrand auf einem Stoppelfeld in einer Größe von etwa 30 Quadratmetern handelte. Hier ist es auch windig und das Feuer hätte sich rasant ausbreiten können. Die ganze Sache ist wirklich noch glimpflich abgelaufen“, erklärte Daniel Wester, Ortsbrandmeister der Feuerwehr Groß Hesepe.

Mehrere Strahlrohre und Wasserwerfer im Einsatz

Um das Feuer schnell einzudämmen, gingen mehrere Trupps im sogenannten Schnellangriff mit drei C-Strahlrohren gegen die Flammen vor. Parallel bauten die Einsatzkräfte entlang der nahegelegenen Hauptstraße eine Riegelstellung auf, um ein Überspringen des Feuers auf weitere Flächen zu verhindern.

Dabei kam auch ein Tanklöschfahrzeug mit Frontwasserwerfer zum Einsatz. Das leistungsstarke Löschsystem kann – je nach Einstellung – zwischen 400 und 800 Litern Wasser pro Minute abgeben und eignet sich besonders für Vegetations- und Flächenbrände, da größere Bereiche innerhalb kurzer Zeit effektiv benetzt werden können.

„Wir haben mit drei C-Strahlrohren einen Schnellangriff aufgebaut und den Brand bekämpft. Seitens der nahegelegenen Hauptstraße wurde mit einem Tanklöschfahrzeug und dem Frontwasserwerfer eine Riegelstellung aufgebaut, sodass sich das Feuer nicht weiter ausbreiten konnte“, so Wester.

Rund 30 Einsatzkräfte vor Ort

Insgesamt waren fünf Einsatzfahrzeuge und rund 30 Feuerwehrkräfte im Einsatz. Gemeinsam gelang es ihnen, den Brand zügig unter Kontrolle zu bringen und vollständig abzulöschen. Anschließend wurde die betroffene Fläche sorgfältig kontrolliert, um mögliche Glutnester auszuschließen.

Nach Angaben der Feuerwehr war die frühzeitige Alarmierung entscheidend für den Einsatzerfolg.

„Das Feuer wurde durch Passanten gemeldet, die eine Rauchentwicklung wahrgenommen haben. Offenes Feuer war zunächst nicht zu erkennen und auch der genaue Brandort war zunächst unbekannt“, berichtete Wester. Durch die schnelle Reaktion der Zeugen und den raschen Einsatz der Feuerwehr konnte verhindert werden, dass sich der Brand unter den trockenen und windigen Bedingungen zu einem großflächigen Flächenfeuer entwickelte.