Fünf Personen bei Großbrand im Grader Weg verletzt

Zu einem Großbrand im Grader Weg wurde die Feuerwehr Papenburg am Montagmorgen um kurz nach 6 Uhr gerufen. Betroffen war ein Wohn- und Geschäftshaus, das bereits in voller Ausdehnung brannte, als die Feuerwehrleute wenige Minuten nach der Alarmierung eintrafen. Glücklicherweise hatten einige Nachbarn und die zuerst eingetroffene Polizei sofort reagiert und konnten die fünf Bewohner des Hauses aus dem Gebäude retten. „An dieser Stelle muss man ein großes Lob und Dankeschön für das umsichtige Handeln der Anwohner und der Polizisten aussprechen“, sagte Papenburgs Stadtbrandmeister Josef Pieper. Gemeinsam hatten Anwohner und Polizei eine Leiter ans Gebäude angelehnt und so die fünfköpfige Familie aus einem oberen Fenster retten können. „Die Bewohner sind mit leichten Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus gekommen. Das hätte auch sehr viel schlimmer enden können“, so Pieper weiter.

Zu einem Großbrand wurde die Papenburger Feuerwehr am Montagmorgen gerufen. In einem Wohn- und Geschäftshaus am Grader Weg war es um kurz 6 Uhr zu einem Feuer gekommen, bei dem fünf Personen verletzt wurden. Foto: Stadt Papenburg
Zu einem Großbrand wurde die Papenburger Feuerwehr am Montagmorgen gerufen. In einem Wohn- und Geschäftshaus am Grader Weg war es um kurz 6 Uhr zu einem Feuer gekommen, bei dem fünf Personen verletzt wurden. Foto: Stadt Papenburg

Die Feuerwehr selbst, die Polizei sowie Rettungskräfte vom Malteser Hilfsdienst sind zur Stunde noch im Einsatz, um das Gebäude endgültig abzulöschen. „Wir haben den Brand unter Kontrolle und müssen nun nach Glutnestern suchen“, sagte Stadtbrandmeister Pieper vor Ort. Insgesamt sind rund 60 Feuerwehrleute aller drei Wehren aus Aschendorf, vom Untenende und Obenende im Einsatz. Für die Dauer des Einsatzes bleibt die Grader Weg zwischen den Kreuzungen Hümmlinger Weg/Dieckhausstraße und Vosseberg voll gesperrt. Was genau zu dem Feuer geführt hat und wie hoch der Schaden ist, ist im Moment noch unklar.

Ein Interview mit Stadtbrandmeister Josef Pieper sehen Sie hier:

Text und Foto: Stadt Papenburg