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Geflügelpest-Ausbruch in einem Entenbetrieb in der Gemeinde Essen

Landkreis Cloppenburg. In der Gemeinde Essen wurde ein Ausbruch der hochpathogenen aviären Influenza mit dem Erreger H5N1 in einem Entenbetrieb nachgewiesen. Den Ausbruch hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) amtlich bestätigt. Der Bestand mit 12.400 sechs Tagen alten Enten wurde tierschutzgerecht getötet.

Somit sind im Landkreis Cloppenburg seit dem 15. Oktober 34 Ausbruchsbetriebe mit insgesamt rund 362.500 Puten, 36.500 Masthähnchen und 17.700 Enten betroffen.

Der Landkreis Cloppenburg hat eine tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung zur Festlegung einer Sperrzone zum Schutz gegen die aviäre Influenza erlassen. Um den Nutzgeflügelbestand mit dem positiven Virusnachweis werden ab Freitag (23. Januar, 0.00 Uhr) als Sperrzone eine Schutzzone sowie eine Überwachungszone festgelegt.

Das Gebiet um den Seuchenbestand in der Gemeinde Essen wird mit einem Radius von drei Kilometern als Schutzzone festgelegt. Die Schutzzone betrifft im Landkreis Cloppenburg Gebiete in der Gemeinde Essen.

Um die Schutzzone wird mit einem Radius von zehn Kilometern um den Seuchenbestand eine Überwachungszone festgelegt. Die Überwachungszone betrifft im Landkreis Cloppenburg Gebiete in den Gemeinden Cappeln, Essen und Lastrup sowie den Städten Cloppenburg und Löningen.

In der gesamten Sperrzone (Schutzzone und Überwachungszone) ist die Teilausstallung untersagt. Die Durchführung von Geflügelausstellungen, Geflügelmärkten oder Veranstaltungen ähnlicher Art ist verboten.

Text: Landkreis Cloppenburg