AktuellesCloppenburg

Geflügelpest-Ausbruch in einem Hühnerbetrieb in der Gemeinde Barßel

Landkreis Cloppenburg. In der Gemeinde Barßel wurde ein Ausbruch der hochpathogenen aviären Influenza mit dem Erreger H5N1 in einem Geflügelbetrieb nachgewiesen. Den Ausbruch hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) amtlich bestätigt. Der Bestand mit rund 21.500 37 Wochen alten Hühnern wurde tierschutzgerecht getötet.

Somit sind im Landkreis Cloppenburg seit dem 15. Oktober 35 Ausbruchsbetriebe mit insgesamt rund 362.500 Puten, 21.500 Hühnern, 36.500 Masthähnchen und 17.700 Enten betroffen.

Der Landkreis Cloppenburg hat eine tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung zur Festlegung einer Sperrzone zum Schutz gegen die aviäre Influenza erlassen. Um den Nutzgeflügelbestand mit dem positiven Virusnachweis werden ab Montag, 9. Februar, 0.00 Uhr) als Sperrzone eine Schutzzone sowie eine Überwachungszone festgelegt.

Das Gebiet um den Seuchenbestand in der Gemeinde Barßel wird mit einem Radius von drei Kilometern als Schutzzone festgelegt. Die neu festgelegte Schutzzone betrifft im Landkreis Cloppenburg Gebiete in der Gemeinde Barßel sowie

der Stadt Friesoythe.

Um die Schutzzone wird mit einem Radius von zehn Kilometern um den Seuchenbestand eine Überwachungszone festgelegt. Die nun neu festgelegte Überwachungszone betrifft im Landkreis Cloppenburg Gebiete in den Gemeinden

Barßel, Bösel und Saterland sowie der Stadt Friesoythe.

In der gesamten Sperrzone (Schutzzone und Überwachungszone) ist die Teilausstallung untersagt. Die Durchführung von Geflügelausstellungen, Geflügelmärkten oder Veranstaltungen ähnlicher Art ist verboten.

Weitere Informationen findet man unter https://www.lkclp.de/unser-landkre/tierhaltung–ernaehrung/aktuelle-veterinaerangelegenheiten/aktuelles-zur-gefluegelpest

Text: LK Cloppenburg