Geld vom Bund für die Nordhorner Innenstadt – Innenministerium bestätigt Aufnahme in Förderprogramm

Nordhorn. Die Stadt Nordhorn wird im Förderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ berücksichtigt. Das Bundesinnenministerium hat am Montag eine entsprechende Meldung veröffentlicht. Mit dem neu aufgelegten Bundesprogramm sollen 238 Kommunen aus ganz Deutschland bei der Entwicklung ihrer Innenstädte und Ortskerne gefördert werden.

Der Bund hat insgesamt 250 Millionen Euro für das Förderprogramm zur Verfügung gestellt. Die Stadt Nordhorn hat daraus 555.000 Euro beantragt. Gemäß der Förderbedingungen muss sie noch Eigenmittel in Höhe von mindestens 25 Prozent oben drauf legen. Somit werden im Rahmen dieses Programms bis zu 740.000 Euro in die Zukunft der Nordhorner Innenstadt fließen.

Mit den Fördermitteln soll unter anderem die städtebauliche Weiterentwicklung der „Innenstadt am Wasser“ vorangetrieben werden. Das betrifft die Umgestaltung des Uferbereichs der Vechte und des ehemaligen ZOB-Geländes. Daneben sollen Machbarkeitsstudien zum Digitalisierungsfahrplan, die Weiterentwicklung von Kooperationen zur Stärkung der Innenstadt und die Anmietung von leerstehenden Räumlichkeiten aus den Fördermitteln finanziert werden. Welche Maßnahmen genau gefördert werden, soll im weiteren Verlauf noch zwischen der Stadt Nordhorn und dem Bundesinnenministerium erarbeitet werden.

Bei der Stadt Nordhorn freut man sich über die grundsätzliche Zusage des Bundes: „Wir haben viele gute Ideen für die Stärkung unserer Innenstadt und schon einige Projekte erfolgreich angestoßen und umgesetzt. Es ist gut, dass nach dem Land Niedersachsen nun auch der Bund erkannt hat, dass diese Projekte eine finanzielle Unterstützung verdient haben“, so Bürgermeister Thomas Berling.

„Die Fördermittelzusage kommt zu einem guten Zeitpunkt“, stellt Citymanagerin Andrea Veddeler fest. „Beim Thema Digitalisierungsfahrplan gehen wir zum Beispiel gerade in die Beteiligungsphase und wollen demnächst die Wünsche und Ziele der Bürger*innen, der Unternehmer*innen und der Politik abfragen. Da ist es gut zu wissen, dass man finanzielle Rückendeckung vom Bund hat.“

Stadtbaurat Thimo Weitemeier ergänzt: „Es zeigt sich, dass es gut war, so frühzeitig in die städtebauliche Entwicklung der ehemaligen ZOB-Flächen mit den angrenzenden Uferbereichen einzusteigen. Jetzt kann die Innenstadt mit den Bereichen Gastronomie, Einzelhandel und Tourismus von den Förderprogrammen profitieren.“

Text und Foto: Stadt Nordhorn