Gemeinsames Power-Play für die Zukunft der Eissporthalle: In Workshop wird Anforderungsprofil entwickelt

Draußen hochsommerliche Temperaturen, drinnen im Mehrzweckraum der BBS Gesundheit und Soziales steht ein „eiskaltes“ Thema zur Debatte. Vertreter der Bürgerinitiative, der beiden Eissportvereine, des Kreissportbundes, der Betreibergesellschaft GEE, der Stadt Nordhorn, der im Kreistag  vertretenen Fraktionen und des Landkreises sammeln ihre Gedanken und Vorstellungen für die Sanierung der Nordhorner Eissporthalle. Auftakt für einen mindestens zweiteiligen Workshop unter Moderation und Beratung des Büros VBD aus Berlin.

Der Kreistag hatte einer solchen Arbeitsgruppe zugestimmt, um aus den dort besprochenen Ideen und Erwartungen ein klares Anforderungsprofil für die Ausschreibung der Sanierung entwickeln zu können. In den rund vier Stunden ging es daher unter Moderator Lars Fischer (VBD) um Fragen wie: Was soll eine Eissporthalle künftig auf alle Fälle bieten? Woran muss nach neuesten Erkenntnissen unbedingt bei Eiskunstlauf und Eishockey gedacht werden?

Die am Montagnachmittag gesammelten Punkte werden nun vom Beratungsbüro in einen ersten Entwurf des Anforderungsprofils gegossen. Dieser soll dann noch vor der Sommerpause in gleicher Runde präzisiert und geschärft werden. Der nun mit der Grundlagenermittlung gestartete Prozess geht schließlich mit der Prüfung der Wirtschaftlichkeit und der Erstellung eines Leistungsverzeichnisses weiter. Voraussichtlich Mitte 2022 kann dann die Ausschreibung der Sanierungsarbeiten erfolgen. Nach derzeitigem Stand wird nach dem Abschluss der Arbeiten der Eissporthallenbetrieb frühestens zur Saison 2024/25 wieder aufgenommen werden können. Der Kreistag wird jeweils über die einzelnen Schritte beschließen.

Text und Foto: Landkreis Grafschaft Bentheim