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Grafschafter Selbsthilfegruppe für Zwangserkrankte: Nächstes Treffen im Februar

Habe ich den Herd wirklich ausgeschaltet? Ist die Haustür auch tatsächlich zu? Viele Menschen kennen diese Gedanken. Kurz kommen sie auf und sind ebenso schnell wieder abgehakt. Anders hingegen ergeht es Betroffenen einer Zwangsstörung: Auch eine mehrmalige Kontrolle gibt ihnen nicht das Gefühl der Sicherheit. Diese Unsicherheit lässt sich nur schwer ertragen. Oftmals geben Betroffene dem Zwang nach und kontrollieren immer wieder. Dabei können sich Zwänge nicht nur auf das Kontrollieren beziehen, sondern sich beispielsweise auch durch das exzessive Waschen des Körpers oder das Ausführen von Zwangsritualen äußern. In der Grafschaft Bentheim unterstützt eine Selbsthilfegruppe Menschen mit Zwangsstörungen beim Umgang mit dieser Erkrankung. Die Gruppe trifft sich jeden zweiten Donnerstag im Monat um 18 Uhr in Nordhorn. Das nächste Treffen findet am 12. Februar 2026 statt. Interessierte können sich dafür bei Dr. Annegret Hölscher, Leiterin der Selbsthilfekontaktstelle des Landkreises Grafschaft Bentheim, telefonisch unter 05921 96 1867 oder per E-Mail an annegret.hoelscher@grafschaft.de anmelden. Nach der Anmeldung erfahren sie den genauen Ort der Zusammenkunft. Im Rahmen des Gruppentreffens können Zwangserkrankte sich austauschen, einander unterstützen, Ratschläge teilen und Erfolge gemeinsam feiern.

Text: Grafschaft Bentheim