BlaulichtGeeste / Dalum

Heckenbrand eskaliert zum Großeinsatz – Scheune in Geeste in Flammen

Geeste. Was am Donnerstagnachmittag als vermeintlicher Routineeinsatz begann, entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zu einem umfangreichen Feuerwehreinsatz in Geeste im Landkreis Emsland. Ursprünglich waren die Einsatzkräfte zu einem kleinen Heckenbrand am Wietmarscher Damm alarmiert worden. Noch während sich die ersten Fahrzeuge auf der Anfahrt befanden, gingen weitere Meldungen ein, wonach die Flammen bereits auf eine nahegelegene Scheune übergegriffen hätten. Die Alarmstufe wurde daraufhin umgehend erhöht.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich die dramatische Lage. Dichter Rauch lag über dem Gebiet, während sich das Feuer durch eine Hecke mit dichtem Unterholz fraß und bereits eine ältere Scheune erfasst hatte. Das Grundstück erwies sich als schwer einsehbar und war aufgrund seiner dreieckigen Form nur von zwei Seiten zugänglich, was die Einsatzmaßnahmen zusätzlich erschwerte.

Umgehend wurden weitere Feuerwehren nachalarmiert. Neben den zunächst alarmierten Kräften aus Geeste kamen auch Einheiten aus Osterbrock, Schwartenpohl und Wietmarschen zum Einsatz. Insgesamt waren rund 75 Einsatzkräfte mit etwa 14 Fahrzeugen vor Ort.

Die Einsatzleitung ließ die Brandbekämpfung von drei Seiten durchführen. Gleichzeitig wurde eine Riegelstellung aufgebaut, um ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude zu verhindern. Fünf Trupps gingen parallel mit Strahlrohren gegen den Brand vor.

Die Löscharbeiten wurden durch eine starke Rauchentwicklung erheblich erschwert. Dichte Rauchschwaden zogen über die Umgebung hinweg, während der Wind das Feuer immer wieder anfachte. Der Wietmarscher Damm musste während des Einsatzes vollständig gesperrt werden, um die Sicherheit der Einsatzkräfte und anderer Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.

Trotz der dynamischen Lage gelang es den Einsatzkräften, eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Auch die Gefahr durch Funkenflug blieb trotz trockener Bedingungen begrenzt, da sich die Einsatzstelle in einer windgeschützten Wohnsiedlung befand.

Nach derzeitigem Stand wurde bei dem Einsatz niemand verletzt. Unklar ist bislang, welche Gegenstände sich in der betroffenen Scheune befanden. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.