High-Speed-Netz an Harens Schulen – Stadtverwaltung setzt sukzessive den „Digitalpakt Schulen“ um

Haren (Ems). Mit dem „Digitalpakt Schulen“ haben Bund und Länder ein Förderprogramm von insgesamt über fünf Milliarden Euro zur Modernisierung und besseren Vernetzung der IT-Infrastruktur an Schulen auf den Weg gebracht. Mit der in 2019 veröffentlichten Förderrichtlinie des Landes Niedersachsen über die Gewährung von Zuwendungen zur Verbesserung der IT-Infrastruktur und der IT-Ausstattung an Schulen wurden u.a. Förderkriterien, – standards und – summen festgelegt. Ein Gesamtzuschuss von 822.142,00 Euro entfällt demnach auf die Stadt Haren (Ems). Ein Eigenanteil der Stadtverwaltung ist in der Förderrichtlinie nicht vorgesehen. Bis Ende 2023 muss die Kommune die zugewiesenen Gelder in entsprechenden Maßnahmen umgesetzt haben.
„Mit dem Geld können wir unsere Schulen im Bereich der IT-Infrastruktur ausbauen und modernisieren. Vor allem die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass hier noch Luft nach oben ist und wir die Schulen besser ausstatten müssen“, so Bürgermeister Markus Honnigfort.
Basis für die förderkonforme Umsetzung des „Digitalpaktes Schulen“ ist ein einheitliches Medienentwicklungskonzept der Schulen im gesamten Stadtgebiet, welches in Zusammenarbeit mit Vertretern der Schulen im Herbst 2019 verabschiedet worden ist. Es enthält neben der Entwicklung der Schülerzahlen auch konkrete Maßnahmen zur IT-Ausstattung. Die einzelnen Schulen in Trägerschaft der Stadt Haren (Ems), sprich die Grundschulen, Oberschulen und die Förderschule, haben dieses Konzept dann auf ihre Situation heruntergebrochen und sog. pädagogische Medienbildungskonzepte erarbeitet. Die Beerling Planungsgesellschaft aus Meppen beschäftigt sich seit Mitte des vergangenen Jahres nun damit die derzeitige IT-Situation an den einzelnen Schulen zu analysieren und zu bewerten. Ziel dabei ist es, für jede Schule geeignete Maßnahmen herauszufiltern, um das pädagogische Medienbildungskonzept erreichen zu können und somit eine möglichs gleichwertige Ausstattung an allen städtischen Schulen vorhalten zu können. Für alle neun Schulen in städtischer Trägerschaft belaufen sich die kalkulierten Planungskosten auf rund 150.000 Euro.
Seit dem Sommer diesen Jahres hat nun die praktische Umsetzung des „Digitalpaktes Schulen“ in Haren (Ems) begonnen. Es starten die Grundschulen Marienschule Erika/Altenberge, die Ansgarischule Haren, die Georgschule Altharen und die Michaelschule Tinnen. Die Firma Elektrotechnik Rüschen GmbH & Co. KG aus Sustrum ist mit der Umsetzung der Arbeiten beauftragt worden. Ein Schwerpunkt der Modernisierungsarbeiten liegt in der Netzwerk-Verkabelung und der Ausstattung mit flächendeckendem W-LAN. Bis zum Jahresende sollen die Arbeiten an diesen vier Schulen fertiggestellt werden können. Die Kosten für die praktische Umsetzung an den ersten vier Schulen belaufen sich auf rund 200.000 Euro. Im nächsten Jahr folgen dann die Arbeiten an den übrigen Schulen.
„Auch die modernste Technik muss von einer Arbeitskraft bedient und gewartet werden. Dafür hat die Stadtverwaltung eigens eine Stelle des IT-Administrators für Schulen geschaffen“, beschreibt Erster Stadtrat Dieter Sturm, der ebenfalls den Fachbereich Bildung verantwortet.

Die Digitalisierung der Schulen im Harener Stadtgebiet schreitet weiter voran. Hier die Beteiligten an der Marienschule Altenberge/Erika: Matthias Beerling, Bürgermeister Markus Honnigfort, Helmut Rüschen, Ortsvorsteherin Erika Maria Albers, Ortsvorsteher Altenberge Johannes Tieben, Komm. Schulleiterin Veronika Behnes, Erster Stadtrat Dieter Sturm (v.l.) Foto: Stadt Haren (Ems).
Die Digitalisierung der Schulen im Harener Stadtgebiet schreitet weiter voran. Hier die Beteiligten an der Marienschule Altenberge/Erika: Matthias Beerling, Bürgermeister Markus Honnigfort, Helmut Rüschen, Ortsvorsteherin Erika Maria Albers, Ortsvorsteher Altenberge Johannes Tieben, Komm. Schulleiterin Veronika Behnes, Erster Stadtrat Dieter Sturm (v.l.) Foto: Stadt Haren (Ems).


Text und Foto: Stadt Haren (Ems)