Musik

KITSCHKRIEG präsentieren mit Nizi19 & YUYU19 „Für die Raver“

Die nächste Single. Wieder zum Album „KITSCHKRIEG ZWEI“. Wieder wird geraved aber diesmal ohne Heartbreak, sondern mit dem Zeug, was den Heartbreak kurz verschwinden lässt. Gäste diesmal: Nizi19 & Yuyu19.

Nach des beeindruckenden Auftakts in die Album-Kampagne zusammen mit Ennio und „Nichts mehr“ sowie der zweiten Auskopplung „Sommerregen“ ft. Domiziana und MilleniumKid erscheint heute mit „Für die Raver“ die dritte Single des kommenden KITSCHKRIEG’s Albums „Zwei“ (VÖ 29.05.2026)

Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=WOLwdGJbRlw&list=RDWOLwdGJbRlw&start_radio=1 

Über „KITSCHKRIEG ZWEI“:

Für KITSCHKRIEG war Veränderung in den letzten Jahren die größte, vielleicht einzige Konstante. Nochmal kurz zur Erinnerung, was bislang geschah: Als in Deutschland alles getan war (Nummer Eins, Platin, Awards, Songs mit allen von Nena bis Bonez, Popmusik für immer verändern), zogen Fizzle und Fiji Kris 2023 in die USA, um auch die ganz große Bühne in ihr Signature-Schwarzweiß zu tauchen. Sie machten Musik mit Future und Mariah The Scientist, veröffentlichten mehrere Alben und etablierten sich als internationale Produzenten mit Wurzeln in Berlin und einer klaren Vision von Rhythm & Sound. In der festen Absicht, keine Eulen nach Athen und schon gar keinen Secondhand-Trap nach Atlanta zu tragen, hat sich in der Ferne der Blick auf das eigene Schaffen weiter geschärft. Herausgekommen ist ein elektronischer Sound, der den KITSCHKRIEG-Vibe konsequent in ein neues Format überführt. Die Trademark-Elemente sind alle da: die Synths, das Moll, der Kontrast aus traurigen Chords und harten Drums, die radikal verdichtete Punchline- Poesie. Der Modus aber ist four-to-the-floor: KITSCHKRIEG gehen raven.

Die Einflüsse für den Elektro-Entwurf von KITSCHKRIEG reichen von Kraftwerk über den Sog Berliner Nächte bis hin zu Future-Retro-Rave-Breaks aus UK. Dieser Sound trifft in KITSCHKRIEG ZWEI auf (mehr oder weniger) neue Stimmen aus der deutschen Musikwelt. SEITE 1Es ist eine Generation, die mit early KK aufgewachsen ist, mit der Melancholie von „Skyline“ oder „Messer“, mit der Euphorie von „Standard“, mit dem Drang nach vorne von „Unterwegs“: Songs, die einen Style, vor allem aber ein Verhältnis zu den Möglichkeiten deutscher Musik geprägt haben. Nun macht diese Klasse von Jetzt gemeinsame Sache mit den Architekten ihrer Sozialisation. Dabei entsteht etwas, das selten geworden ist in einer von Formeln und Reproduktion besessenen Industrie: Pop in neu, der eine Welt aufmacht und zeigt, wie weit ein Funke reichen kann. „Hast du mal Feuer?“ heißt es auf einem Song des Albums. „Wenn du willst, könn’ wir eins legen.“

Inhaltlich dreht sich KITSCHKRIEG ZWEI um die Ambivalenz von Zwischenmenschlichkeit. Es geht um die Hitze des Augenblicks und die Kälte unserer Zeit, um den Gamble auf das Glück und die ewige Angst zu verlieren, was wir ohnehin nicht haben. Unter den zwölf Songs plus Intro

gibt es überraschende Artist-Kombinationen genauso wie bewusst inszenierte Solo-Songs. Immer ist es Musik, wie man sie sonst nicht hört: angetrieben von gegenseitigem Vertrauen und dem Glauben an die Kraft echter Kollaboration. Wie in einem DJ-Mix fließen die einzelnen Lieder

ineinander, fast zwangsläufig, bis sich im finalen Song mit Blumengarten und Shirin David alles in größtmöglicher Klarheit auflöst. Egal, was die Welt sagt: Du bist gut genug. 

Zusätzlich zum Audio erscheint KITSCHKRIEG ZWEI als Visual Album: ein durchgehender Performance-Film, wie ein stilisierter Rave für die Kamera, irgendwo zwischen Kontentfabrik und Kunstexperiment im Sinne Warhols. Das Setting ist minimalistisch und maximal beeindruckend zugleich. Im Zentrum steht das Ehrfurcht gebietende Killasan Soundsystem, das man schon aus der Installation zum ersten Album in der Berliner König Galerie kennt und das auch hier mehr ist als ein Kanal für Highs und Lows. Wie wenig sonst verkörpert Killasan die Timeline, die Seele elektronischer Clubmusik. „Ein Soundsystem ist wie ein Raum, dem man anmerkt, was da schon passiert ist”, schreiben KITSCHKRIEG zum Projekt. In diesem Raum kommen nun – wortwörtlich – Künster*innen aus ganz unterschiedlichen Bubbles zusammen, um losgelöst von Ego und Politics zu einem übergeordneten Ganzen beizutragen und Geschichte weiterzuschreiben. Umgesetzt wurde das Konzept in Zusammenarbeit mit dem Designer Clemens Löffelholz, ebenfalls ein langjähriger Fixpunkt im KK-Kosmos. So kommt die Grundidee von KITSCHKRIEG auf der visuellen Ebene ganz konkret zum Leben. Kollaboration mit den Besten als Haltung. Weiter als nicht zu verhandelndes Prinzip. Weniger nicht als Geste, sondern als Mittel, der Essenz guter Kunst möglichst nahe zu kommen.

Next stop Berlin: KITSCHKRIEG ZWEI ist da.

Text und Bild via SonyMusic