„Kleine Heimat“ feiert Geburtstag – Kita-Fest am 5. September
Die Kindertagesstätte „Kleine Heimat“ am Marktplatz feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen als eigenständige Einrichtung – und lädt dazu am Samstag, 5. September 2026, von 15 bis 18 Uhr zu einem fröhlichen Kita-Fest ein. Rund um das Gebäude und auf dem Spielplatz warten Spiel- und Mitmachaktionen auf kleine und große Gäste.
Eröffnet wurde der damalige Neubau bereits 2013 – zunächst allerdings als Außenstelle der Kita „Abenteuerland“ am Thomas-Mann-Ring. Seit 2016 ist die Einrichtung mit aktuell rund 30 Krippenplätzen in zwei Gruppen (vormittags/ganztags) eigenständig. Zunächst behielt sie den bekannten Namen „Abenteuerland“ bei, auch weil die Verbindung zur „großen Schwester“ noch lange eng blieb. Mit der Zeit stellte sich das Team aber vollständig auf eigene Füße. Folgerichtig bekam die Kita Anfang 2026 schließlich auch einen eigenen Namen, ausgewählt unter Mitwirkung der Öffentlichkeit in einem Social-Media-Brainstorming: Aus gut 100 Vorschlägen entschieden sich Leitung und Team für ihren Favoriten – seitdem heißt die Kita „Kleine Heimat“.
Und das passt perfekt zu dieser eher kleinen, überschaubaren Einrichtung, in der nur Kleinkinder bis 3 Jahre betreut werden und in der der Alltag deshalb ein bisschen ruhiger und familiärer ist als in größeren Häusern mit Krippen- und Kindergartengruppen. Heute gehören sieben Erzieherinnen und zwei Sozialassistentinnen zum Team unter der Leitung von Britt-Sophie Kohlsdorf. Gearbeitet wird seit Beginn nach einem teiloffenen Konzept, orientiert an der Idee des berühmten Schweizer Reform-Pädagogen Johann Heinrich Pestalozzi: „Dein Kind sei so frei es immer kann.“ Die Kinder dürfen sich im Haus frei bewegen, selbst entscheiden, in welchem Raum sie bei welchen Aktivitäten dabei sein möchten, eigene Ideen verfolgen und sich ausprobieren. Teiloffen nur deshalb, weil die Kleinen oben auf den Emporen der Gruppenräume und draußen auf dem Spielplatz aus Sicherheitsgründen nur begleitet herumtoben dürfen. Nach draußen geht es deshalb immer gemeinsam oder in kleinen Gruppen – aber so oft, wie Organisation und Wetter es zulassen.
Eine Besonderheit im Vergleich zu den anderen städtischen Kitas: Die „Kleine Heimat“ wird als Betriebs-Kita der direkt benachbarten Kreisverwaltung geführt. Der Landkreis kann bis zu zwei Drittel der Plätze für Kinder seiner Mitarbeitenden nutzen, die übrigen Plätze werden an andere Cloppenburger Familien vergeben. Wie stark dieses Kontingent tatsächlich genutzt wird, variiert von Jahr zu Jahr je nach Bedarf.
Beim Jubiläumsfest am 5. September können sich die Gäste auf viele Spielstationen im Haus und auf dem Spielplatz freuen. Neben verschiedenen Mitmachangeboten gibt es eine Hüpfburg, außerdem baut „Igel-Jupp“ seine Spielstraße auf. Zur Stärkung gibt es kühle Getränke und Bratwurst vom Grill.
Alle interessierten Familien, Nachbarn und auch „Ehemalige“ sind herzlich eingeladen, mitzufeiern.

Text: Stadt Cloppenburg
