„Langsam ankommen“ im Beruf: Der Landkreis Grafschaft Bentheim als Ausbildungsbetrieb

Mit dem 1. August haben überall in der Grafschaft neue Auszubildende ihre Plätze an Werkbänken und Schreibtischen, hinter Ladentheken und an Krankenhausbetten eingenommen.

Viel Spaß gibt`s für die neuen Azubis bei den Einführungstagen. „Langsam ankommen“ im Beruf: Der Landkreis Grafschaft Bentheim als Ausbildungsbetrieb Foto: Landkreis Grafschaft Bentheim
Viel Spaß gibt`s für die neuen Azubis bei den Einführungstagen. „Langsam ankommen“ im Beruf: Der Landkreis Grafschaft Bentheim als Ausbildungsbetrieb Foto: Landkreis Grafschaft Bentheim

Auch beim Landkreis Grafschaft Bentheim sind auf dem offiziellen Foto mit Landrat Friedrich Kethorn elf junge Menschen zu sehen, die als Verwaltungsfachangestellte, Fachfrau für Tourismus und Freizeit, Fachinformatiker oder Bachelor Baubetriebswirtschaft die ersten Schritt ins Berufsleben machen.

Und auch für das kommende Ausbildungsjahr hat Maren Zacher, Ausbildungskoordinatorin bei der Kreisverwaltung, bereits die ersten Weichen gestellt: Eine peppige Werbeanzeige ist gestaltet und veröffentlicht, die dem immer noch anzutreffenden „grauen“ Image einer Verwaltung mit viel Farbe entgegenwirken soll. Und nicht nur optisch hat der Landkreis Grafschaft Bentheim als Ausbildungsstätte mehr zu bieten, als landauf, landab vermutet:

Wie viele andere bietet er natürlich auch eine qualifizierte Ausbildung. Aber sie ist zudem, was die Wenigsten bei einer Verwaltung vermuten, tatsächlich auch abwechslungsreich. Ob Zulassungsstelle, Jugendamt, Wirtschaftsförderung, oder im Bereich Natur und Landschaft – der mögliche Wirkungskreis ist ebenso vielfältig wie die Lebenslagen der Grafschafter Einwohner.

Dazu kommen zahlreiche „Zugaben“, die den neuen Berufsanfängern den Einstieg in die Ausbildung und die Ausbildungszeit im Ganzen erleichtern sollen. „Wir haben ein Patensystem eingeführt, bei dem jedem Azubi ein Pate zur Seite gestellt wird, der ihn durch die Ausbildung begleitet. Dieser ist Ansprechpartner für alle zwischenmenschlichen Fragen oder auch Sorgen.“, so Maren Zacher. Großen Wert legt sie auch auf die Vernetzung der Auszubildenden untereinander. „Die jungen Leute nehmen in diesem Jahr z.B. an der `Nordhorner Meile` teil oder sie treffen sich zum Grillen oder Kloatscheeten.“

„Langsam ankommen“ im Beruf: Der Landkreis Grafschaft Bentheim als Ausbildungsbetrieb - Beim Azubi-Frühstück lernen sich die Auszubildenden aller Jahrgänge kennen. Foto: Landkreis Grafschaft Bentheim
„Langsam ankommen“ im Beruf: Der Landkreis Grafschaft Bentheim als Ausbildungsbetrieb – Beim Azubi-Frühstück lernen sich die Auszubildenden aller Jahrgänge kennen. Foto: Landkreis Grafschaft Bentheim

Ganz besonders am Herzen liegen der Ausbildungskoordinatorin die sogenannten „Einführungstage“. Wie der Begriff schon andeutet möchte die Verwaltung hiermit einen für die Azubis „sanften“ Übergang von der Schule in den Beruf ermöglichen. Ein paar Tage lang bekommen sie die Gelegenheit, sich ihrem neuen Arbeitsumfeld etwas unkonventionell zu nähern. Mit einer Radtour zu den Außenstellen des Landkreises zum Beispiel, mit dem großen Azubi-Frühstück, bei dem sie die älteren Auszubildendenjahrgänge und ihre Ausbilder kennen lernen, mit ersten EDV-Schulungen oder auch einer Azubi-Olympiade, um auch einander

„Langsam ankommen“ lautet die Devise und diese Strategie hat sich bewährt.

Im kommenden Ausbildungsjahr bietet der Landkreis Grafschaft Bentheim 20 Ausbildungsplätze, darunter 12 duale Studienplätze in vier Studiengängen. Zu finden ist das Angebot unter www.ausbildung.grafschaft-bentheim.de. Der Bewerbungsschluss ist der 14. September 2018

 

Text und Foto: Landkreis Grafschaft Bentheim