Lingenerin Luise Steinmüller feierte 100. Geburtstag

Lingen. Auf 100 erlebnisreiche Lebensjahre kann die Lingenerin Luise Steinmüller zurückblicken. Am Dienstag feierte sie mit einigen Angehörigen ihren runden Geburtstag im Pflegeheim Kursana. Auch Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone, Laxtens Ortsbürgermeister Manfred Schonhoff sowie der stellvertretende Landrat Klaus Prekel gratulierten der Jubilarin an ihrem Ehrentag. „Ich freue mich, Ihnen als körperlich agile und humorvolle Persönlichkeit zum 100. Geburtstag gratulieren zu dürfen“, begrüßte Krone das Geburtstagskind.

Zum 100. Geburtstag gratulierten Luise Steinmüller (Mitte) (v.l.): Enkelin Silke Steinmüller, der stellvertretende Landrat Klaus Prekel, Sohn Bernd Steinmüller, Pflegeheimdirektorin Gertraud Balzen, Oberbürgermeister Dieter Krone, Familienangehörige Imogen Holstermann, Laxtens Ortsbürgermeister Manfred Schonhoff und die Schwester der Schwiegertochter Elisabeth Stangier. Foto: Stadt Lingen
Zum 100. Geburtstag gratulierten Luise Steinmüller (Mitte) (v.l.): Enkelin Silke Steinmüller, der stellvertretende Landrat Klaus Prekel, Sohn Bernd Steinmüller, Pflegeheimdirektorin Gertraud Balzen, Oberbürgermeister Dieter Krone, Familienangehörige Imogen Holstermann, Laxtens Ortsbürgermeister Manfred Schonhoff und die Schwester der Schwiegertochter Elisabeth Stangier. Foto: Stadt Lingen

Als jüngste Tochter von insgesamt acht Geschwistern ist Luise Steinmüller in Belle bei Detmold geboren. Sie hat drei Söhne und bereits zwei Urenkelinnen. Da ihr Ehemann in den 1950er Jahren beruflich nach Brasilien ging, hat die gesamte Familie dort für vier Jahre gelebt. „Da, wo man ist, ist es schön. Man muss ein bisschen Mut haben und darf nur nicht mit dem Kopf woanders sein“, erinnert sich die 100-Jährige an die Zeit zurück. Anschließend zog die Familie nach Osnabrück und nach Wallenhorst. Seit Oktober letzten Jahres ist Luise Steinmüller nun auf eigenem Wunsch im Lingener Pflegeheim Kursana untergebracht. „Ihr ist das selbstbestimmte Leben sehr wichtig“, erklärte ihr Sohn Bernd Steinmüller.

Luise Steinmüller war Porzellanmalerin und hat sich auch in ihrer Freizeit der Kunst und der Malerei gewidmet. „Ich habe einen Tipp für junge Menschen: Sie sollen ihr Leben nicht nur auf das Geldverdienen ausrichten, sondern sie müssen mit ihrem Wirken innerlich zufrieden sein, sich damit identifizieren können“, verrät das Geburtstagskind ein Geheimnis für ein glückliches Leben. Über ihre eigene Gesundheit sagt sie schmunzelnd: „So einigermaßen habe ich meine Sinne noch beisammen.“ Sie war immer sportlich aktiv und bewegt sich auch heute noch gerne im angrenzenden Kurpark und im Garten des Pflegeheims. „Luise ist mit ihrem Rollator schneller unterwegs als ich“, merkte die Schwester ihrer Schwiegertochter an. „Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute und hoffe, dass Sie noch lange so fit bleiben“, sagte Lingens Oberbürgermeister abschließend.