Meppen – Betrugsfälle durch falsche Polizeibeamte
Meppen (ots) – In den vergangenen Tagen kam es in mehreren Meppener Ortsteilen
zu vollendeten Betrugsstraftaten durch Täter, die sich als Polizeibeamte
ausgaben. Am Mittwoch, 04.02.2026, erhielten mehrere Bürgerinnen und Bürger im
Bereich Meppen-Esterfeld, zwischen der Fullener Straße und dem Esterfelder
Forst, Anrufe von falschen Polizeibeamten. In der Zeit zwischen etwa 21:00 Uhr
und 23:00 Uhr gelang es den Tätern, eine ältere Geschädigte zu täuschen. Ihr
wurde vorgegaukelt, dass in der Nachbarschaft Einbrecher festgenommen worden
seien und weitere Täter nach wie vor flüchtig seien. Dadurch sei auch ihr
Vermögen gefährdet. Die Geschädigte wurde schließlich dazu gebracht, Bargeld an
einen angeblichen Personenschützer zu übergeben, der an ihrer Wohnung erschien.
Der Mann entfernte sich anschließend mit einer weißen Geldkassette in unbekannte
Richtung. Am Donnerstag, 05.02.2026, kam es zu einer ähnlich gelagerten Tat im
Ortsteil Teglingen im Bereich Balkenrien/Balkenrienstraße. Zwischen etwa 19:00
Uhr und 23:30 Uhr wurde ein älterer Mann telefonisch kontaktiert. Auch ihm wurde
eine angebliche Gefährdungslage geschildert. Während des Telefonats erschien ein
vermeintlicher Polizeibeamter an der Haustür. Gemeinsam suchten beide im Keller
nach Bargeld. Der Täter verließ währenddessen unbemerkt die Wohnung und
entwendete das bereits aufgefundene Geld, das sich vermutlich in einem Karton
befand. Die Polizei bittet Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige
Personen beobachtet haben oder Hinweise auf Fahrzeuge mit auswärtigen
Kennzeichen geben können, sich bei ihrer örtlichen Polizeidienststelle zu
melden. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass
Polizeibeamte niemals Bargeld oder Wertgegenstände zur angeblichen Überprüfung
anfordern. Bürgerinnen und Bürger sollten keine Auskünfte über ihre finanziellen
Verhältnisse geben, sich nicht unter Druck setzen lassen und im Zweifel das
Gespräch beenden. Übergeben Sie grundsätzlich kein Geld an unbekannte Personen.
Weitere Informationen zu dieser Betrugsmasche finden Sie unter:
https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/
