Meppen – Möglicher Gefahrstoffaustritt – die Feuerwehr informiert

Einsatzort: Ludmillenstraße, Meppen  – Meldung: Möglicher Gefahrstoffaustritt
Am heutigen Mittwochnachmittag wurde die Gefahrgutgruppe der Feuerwehr Meppen zum Krankenhaus Ludmillenstift gerufen.

Vor Ort standen mehrere Rettungswagen mit insgesamt sieben Patienten die auf Grund einer evtl. Kontamination einer unbekannten Substanz stationär aufgenommen werden mussten. Hervorgegangen war eine kontrollierte Sprengung von Munition auf dem Gelände der WTD91. Danach klagten mehrere Mitarbeiter über leichte Reizungen und Atemwegsbeschwerden.

Der leitende Arzt der Zentralen Notaufnahme entschied sich dazu, jeden Patienten vor dem Betreten des Krankenhausen durch die Feuerwehr zu dekontaminieren. Seitens der Feuerwehr wurde eine sogenannte Dekon-Strecke aufgebaut, d.h. es wurde eine Dekon-Dusche und ein Umkleidebereich aufgebaut. Nachdem die Patienten, die alle selbstständig gehen konnten sich entkleidet hatten wurde mit einer Lauge-Wasser Lösung der Patient abgeduscht.

In sauberer Kleidung wurden alle sieben Patienten stationär aufgenommen und bleiben zur Beobachtung. Keiner der Patienten ist nach Auskunft des Arztes schwer verletzt. Neben der Feuerwehr Meppen war die Feuerwehr Holte mit dem Dekon-P (Fahrzeug zur Personendekontamination), mehrere Rettungswagen und die Polizei vor Ort. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit.

Text: Sven Lammers, Pressesprecher, Feuerwehr Meppen

Foto: TA