Meppen – Neues Boot der Wasserschutzpolizei in Meppen vorgestellt


Meppen (ots) – Die Beamten der Wasserschutzpolizei (WSP) sowie die Leiterin der
Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim, Nicola Simon, haben am Montag das
neue Boot der Wasserschutzpolizei in Meppen offiziell vorgestellt. Das neue
Streifenboot mit der Bezeichnung „W32“ wird zukünftig auf den etwa 250 Kilometer
langen zu bestreifenden Wasserstraßen der Polizeiinspektion unterwegs sein. Das
sieben Meter lange Vehikel verfügt über einen 150 PS starken Außenmotor und
einer festen Kabine. So kann es ganzjährig für Einsatzlagen und Streifenfahrten
auf den Bundeswasserstraßen, sowie den angrenzenden Landeshäfen und
Landeswasserstraßen eingesetzt werden. Insbesondere auf der, für die großen
Frachtschiffe nicht befahrbaren, Ems kommt das besonders manövrierfähige und
trailerbare Boot zum Einsatz. Zudem werden mithilfe der „W32“ Sportboote, Angler
und Camper entlang der Wasserstraßen überprüft. Darüber hinaus verfügt die WSP
Meppen über ein 10.5 Meter langes Streckenboot, der „W17“. Auf diesem sind die
Beamten auf den Gewässern unterwegs, um unter anderem Berufsschiffe während der
Berg-/Talfahrt sowie aber auch in den Schleusen und Häfen zu kontrollieren.
Neben der Vorstellung des neuen Gefährtes, standen die Kollegen der
Wasserschutzpolizei auch für allgemeine Fragen zu ihren Tätigkeitsbereichen zur
Verfügung: Insgesamt versehen neun Beamte der Polizeiinspektion
Emsland/Grafschaft Bentheim ihren Dienst bei der Wasserschutzpolizeistation in
Meppen. Um als sogenannter „Wasserschützer“ bei der Polizei tätig zu werden,
bedarf es im Vorfeld diverse Lehrgänge bei der WSP-Schule in Hamburg, viele
Übungsstunden an Bord der Boote sowie in den Streifenwagen. Ein wesentlicher
Schwerpunkt der Wasserschutzpolizei ist die Kontrolle der Binnenschifffahrt.
Speziell die Einhaltung der Sozialvorschriften, wie die Überschreitung von
Einsatzstunden oder Ruhezeitunterschreitungen werden überwacht. Auch die
Kontrolle der Sicherheitsbestimmungen an Bord, die Kontrolle von Abfällen aus
dem Ladungsbereich gehören zum Spektrum wasserschutzpolizeilicher Tätigkeit,
ebenso wie die Überwachung von Verkehrsvorschriften sowie die
Schiffsunfallaufnahme. „Neben der Binnenschifffahrt stellt uns auch die
Sportschifffahrt, gerade in den Sommermonaten, immer wieder vor neue,
interessante Aufgaben. Darüber hinaus sind wir jederzeit Ansprechpartner für
alle Verkehrsteilnehmer auf dem Wasser“, erklärt Christan Kleen, Leiter der
Wasserschutzpolizeistation in Meppen.

Foto: Pressestelle Polizei Niedersachsen