Meppener Tafel freut sich über Erlös aus Stollenverkauf

Meppen. Großen Zulauf fand auch im vergangenen Jahr wieder der Stollenstand auf dem Meppener Weihnachtsmarkt. Der Erlös kam diesmal der Meppener Tafel zugute. Mit einem „herzlichen Dankeschön“ konnte ein  einen Scheck in Höhe von 1.000,- Euro entgegen genommen werden.

Vertreter der Meppener Tafel nahmen den symbolischen Spendenscheck entgegen. Über die Spendensumme freuten sich mit ihnen Bäckermeister Günther Hoyng, Bürgermeister Helmut Knurbein und WiM-Vorsitzender Hermann Dröge. Foto: Stadt Meppen
Vertreter der Meppener Tafel nahmen den symbolischen Spendenscheck entgegen. Über die Spendensumme freuten sich mit ihnen Bäckermeister Günther Hoyng, Bürgermeister Helmut Knurbein und WiM-Vorsitzender Hermann Dröge. Foto: Stadt Meppen

Insgesamt 200 Stollen, die wie alljährlich von der Stadtbäckerei Hoyng gebacken wurden, fanden am zweiten Adventssonntag ihre Abnehmer. „Wir sind überzeugt, dass der Reinerlös aus dem Stollenverkauf bei der Meppener Tafel gut angelegt ist“, so Hermann Dröge, Vorsitzender des Stadtmarketingvereins WiM. Das bestätigten auch die Ausführungen von Maria Jahn, Sprecherin der Meppener Tafel: Pro Woche würden  Lebensmittel an ca. 150 Bedürftige aus Meppen und Umgebung an drei Wochentagen abgegeben, die ihre Bedürftigkeit auch nachweisen müssten. Für diesen Personenkreis stelle das Angebot der Tafel eine große Unterstützung im Alltag dar. Wert lege man darauf, dass es sich bei der Hilfeleistung der Meppener Tafel nicht um ein „Almosen“ handele, sondern pro Lebensmittelabgabe ein Entgelt in Höhe von 2,50 Euro pro Kopf (Kinder 0,50 Euro) zu leisten sei. „Natürlich ist das nicht kostendeckend und wir sind auf die Mithilfe von verschiedener Seite angewiesen. Die Grundlage ist dabei, dass wir im Kern  von ungefähr 25 verschiedenen Supermärkten in der Region Ware zur Verfügung gestellt bekommen. Dabei handelt es sich in der Regel um Lebensmittel, bei denen der Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums kurz bevorsteht“,  betonte Maria Jahn, dass es sich nicht um „Ausschussware“ handelt.  Über die Arbeit der Tafel würden wertvolle Lebensmittel sinnvoll verwendet, anstatt entsorgt zu werden. Rund 35 ehrenamtliche Helfer seien bei der Organisation der Meppener Tafel – vom Abholen der Ware, über die Sortierung und Verteilung, bis hin zu den notwendigen Verwaltungsaufgaben – im Einsatz.

„Wir erfahren für unsere Arbeit eine sehr breite Unterstützung“, erläuterte Maria Jahn. Beispielhaft sei hier auch die Firma Marschall Hausservice als Eigentümerin der Räumlichkeiten der Tafel zu nennen. In diesem Zusammenhang freute sich Bürgermeister Helmut Knurbein mitteilen zu können, dass die Stadt Meppen die Arbeit der Tafel nicht nur wertschätze, sondern in diesem Jahr auch mit 10.000 Euro unterstütze. Der entsprechende politische Beschluss sei im Zuge der Haushaltsberatungen einstimmig gefasst worden. Binnen kürzester Zeit verkaufte das „Stollen-Team“, dem unter anderem Bürgermeister Helmut Knurbein, Hermann Dröge und ehrenamtliche Helfer der Meppener Tafel angehörten, den begehrten Stollen. Einen besonderen Dank richtete Maria Jahn an Bäckermeister Günther Hoyng: „Ich bedanke mich ganz herzlich für Ihre unentgeltlich geleistete Arbeit. Ohne diese gäbe es keinen Stollen und somit auch keinen Erlös aus dem Stollenverkauf.“

Text und Foto. Stadt Meppen