Nach dem Brand der Mensa der Ludwig-Povel-Oberschule – wie es weiter geht

Nordhorn. Nach dem Brand der Mensa der Ludwig-Povel-Oberschule hat die Stadt Nordhorn umgehend damit begonnen, Übergangslösungen für die Ganztagsbetreuung zu entwickeln. Eine eingehende Begutachtung der Örtlichkeiten durch Mitarbeiter*innen der Stadt war aufgrund der andauernden Untersuchung durch die Polizei bislang nicht möglich. Ob der Anbau saniert werden kann oder ein Abriss und Neubau erforderlich ist, kann daher im Moment noch nicht beurteilt werden.

Die für Bildung, Ordnung und Soziales zuständige Stadträtin Birgit Beckermann hat sich am Morgen bereits mit Schulleiter André Mülstegen sowie dem städtischen Schulamt und dem Hochbauamt ausgetauscht. Auch die Cateringfirma, die die Schule mit Essen beliefert, wurde kontaktiert. „Wir gehen davon aus, dass wir in den Multifunktionsräumen im ehemaligen Hauptschulgebäude schon zu Anfang kommender Woche eine Essensausgabe einrichten können. Wie das im Detail aussieht, werden wir noch vor dem Wochenende klären“, so Beckermann. Für die Schüler*innen und ihre Familien sei wichtig, dass schnell wieder eine verlässliche Ganztagsbetreuung inklusive Mittagessen sichergestellt wird.

Nach einer ersten Einschätzung ist der Mensa-Anbau so stark beschädigt, dass das Gebäude in absehbarer Zeit nicht genutzt werden kann. Eine eingehende Bewertung des Schadens und der Auswirkungen des Feuers kann erst erfolgen, wenn die Kriminalpolizei ihre Ermittlungen abgeschlossen hat und das Gebäude freigibt. Auch die Versicherung muss das Gebäude noch in Augenschein nehmen. Erst danach kann die Stadt Nordhorn eine Aussage dazu treffen, welche baulichen Maßnahmen zu ergreifen sind.

Bürgermeister Thomas Berling ist dankbar für den schnellen und erfolgreichen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr. Dadurch sei das Feuer nicht auf das angrenzende Hauptgebäude der Oberschule übergegriffen. „Darum kann der Schulunterricht zum Glück weitergehen. Das Schuljahr endet bald und die Schüler*innen müssen sich auf Klassenarbeiten und Prüfungen vorbereiten“, so Berling. Sollte sich die Vermutung der Polizei bestätigen, dass es sich um Brandstiftung handelt, müssten die Schuldigen dringend zur Rechenschaft gezogen werden. „Ich vertraue darauf, dass die Polizei ihr Bestes geben wird, um die Sache schnellstmöglich aufzuklären.“

Text: Stadt Nordhorn

Foto: NordNews