Nächster Schritt im Mammutprojekt

Nächster Schritt im MammutprojektEuropaweite Ausschreibung eines Projektsteuerers für das neue Harener Hallenbad erfolgreich abgeschlossen.

Haren (Ems). Die Harener Stadtverwaltung hat, auf Beschluss des Verwaltungsausschuss am 29. Oktober des vergangenen Jahres, mit Unterstützung des Bremer Büros GVP-Infraconsult die Unterlagen für ein europaweites Ausschreibungsverfahren eines Projektsteuerers vorbereitet. Dieser Projektsteuerer soll zukünftig den Projektablauf zum Neubau eines Hallenbades in Haren (Ems) begleiten, unterstützen und sowohl Qualität als auch Kosten mit überwachen.

Das Hallenbad in Haren (Ems) soll neugebaut werden. Foto: Stadt Haren (Ems).
Das Hallenbad in Haren (Ems) soll neugebaut werden. Foto: Stadt Haren (Ems).

„Zum einen muss dieses Projekt europaweit ausgeschrieben werden, zum anderen ist es in der Planung und in der Ausführung sehr komplex. Da der Neubau eines Hallenbades nicht zu den Alltagsprojekten einer Kommune gehört, haben wir uns dafür entschieden, den Neubau des Hallenbades durch einen Projektierer begleiten und überwachen zu lassen“, beschreibt Markus Honnigfort, Bürgermeister der Stadt Haren (Ems) die Situation. Bereits in der Phase der Projektvorbereitung soll der Projektsteuerer die Arbeit der noch auszuschreibenden Architektur- und Ingenieurleistungen überwachen und koordinieren. „Dadurch können wir uns im Bauamt auf die wesentlichen Bauherren- und behördlichen Aufgaben im Projekt konzentrieren und haben gleichzeitig eine kostenoptimierte Umsetzung des Neubaus im Blick“, bestätigte Stadtbaurat Henrik Brinker. Letztendlich entschieden haben sich die städtischen Gremien für das Büro CONSTRATA Ingenieurgesellschaft mbH aus Bielefeld und Dortmund als Projektsteuerer. „Bei Projekten dieser Größenordnung ist dies sinnvoll. Das Büro hat einschlägige Fachkenntnisse und Kompetenzen auf dem Gebiet nachweisen können und auch die Referenzliste hat uns überzeugt“, so der Stadtbaurat weiter. „Die Referenzen der CONSTRATA Ingenieurgesellschaft reichen von der Begleitung des neuen „Plytje“-Bads in Leer über neue Bäder in Kleve und Werne bis nach Neustadt am Rübenberge oder Langenhagen, um nur einige wichtige Beispiele zu nennen.“

Das Projekt des Hallenbad-Neubaus ist in die Phasen Projektvorbereitung, Planung, Ausführungsvorbereitung, Ausführung und Projektabschluss eingeteilt worden. Für die Projektvorbereitung ist das gesamte Jahr 2020 vorgesehen. Ob durch die Corona-Pandemie eine Verzögerung der vorbereitenden Tätigkeiten eintritt, bleibt abzuwarten.

Text und Foto: Stadt Haren (Ems)