Neue Gleichstellungsbeauftragte einstimmig berufen

Papenburg. Ein so eindeutiges Votum gibt es im Papenburger Stadtrat auch nicht immer: Alle 32 anwesenden Mitglieder des Rates stimmten am Donnerstagabend mit Ja als es um die Frage der neuen Gleichstellungsbeauftragten ging, es gab keine Enthaltung und auch keine Gegenstimme. Sichtlich gerührt und begeistert nahm Melanie Schröder die Berufung durch den Rat der Stadt Papenburg entgegen. Damit ist die 39-Jährige ab dem 1. Mai die neue hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Papenburg. Die Aschendorferin bedankte sich dann auch bei den Ratsmitgliedern und Bürgermeister Jan Peter Bechtluft für das Vertrauen. „Ich freue mich schon auf die vor mir liegenden Aufgaben“, so Schröder.

Nahmen die neue Gleichstellungsbeauftragte Melanie Schröder in die Mitte (von links): Ratsvorsitzender Friedhelm Führs, die stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte Bettina Schlereth, Personalchefin Elke Nieweler und Bürgermeister Jan Peter Bechtluft. Foto: Stadt Papenburg
Nahmen die neue Gleichstellungsbeauftragte Melanie Schröder in die Mitte (von links): Ratsvorsitzender Friedhelm Führs, die stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte Bettina Schlereth, Personalchefin Elke Nieweler und Bürgermeister Jan Peter Bechtluft. Foto: Stadt Papenburg

Bevor es beim Tagesordnungspunkt 4 der Ratssitzung zu dieser Entscheidung kam, hatte sich Schröder noch einmal kurz vorgestellt und ihre Ziele für die Gleichstellungsarbeit benannt. „Es geht mir um mehr Sichtbarkeit und Vernetzung der Arbeit von und für Frauen in der Stadt. Außerdem möchte ich mich einsetzen für die stärkere Integration von Frauen mit Migrationshintergrund und die erfolgreiche Arbeit von Andrea Kruse bei der Gewaltprävention fortführen“, sagte Schröder. Die angesprochene Andrea Kruse war im gleichen Tagesordnungspunkt im Rat als Gleichstellungsbeauftragte abberufen worden – auf eigenen Wunsch. Sie hatte aus persönlichen Gründen ihr Amt schon vor einiger Zeit niedergelegt und auch ihre Anstellung bei der Stadt gekündigt. Darum hatte auch die stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte, Bettina Schlereth, zuvor unter Punkt 3 der Tagesordnung den Gleichstellungsbericht vorgestellt. Schlereth bleibt auch weiterhin Stellvertreterin, ab dem 1. Mai dann von Melanie Schröder.

Aus dem Rat schlugen der neuen Beauftragten erkennbar aufgrund des überwältigenden Abstimmungsergebnisses auch nur positive Reaktionen entgegen. „Wir sind uns sicher, dass wir mit Ihnen eine kompetente, engagierte und innovative Kraft für diese Stelle gefunden haben“ sagte Papenburgs Bürgermeister Jan Peter Bechtluft nach der Berufung. „Damit bleibt diese Stelle in unserer Stadt weiterhin stark besetzt.“

Text und Foto: Stadt Papenburg

Ein Interview mit Melanie Schröder sehen Sie hier: