Neue Selbsthilfegruppe in Schüttorf bietet Unterstützung für Menschen mit Depressionen
Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen und können sich auf viele Bereiche des Lebens auswirken. Nach Angaben der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention erkranken in Deutschland jährlich rund fünf Millionen Menschen daran. Die Erkrankung kann sich ganz unterschiedlich zeigen, beispielsweise durch gedrückte Stimmung, Antriebslosigkeit, den Verlust von Freude oder sozialen Rückzug. Mit der neuen Selbsthilfegruppe entsteht in Schüttorf ein Angebot, bei dem Betroffene ihre Erfahrungen teilen, sich gegenseitig unterstützen und gemeinsam neue Perspektiven für den Umgang mit der Erkrankung entwickeln können. Geleitet wird die Gruppe von Martin Seibel.
Zum Auftakt der neuen Selbsthilfegruppe findet am 4. August 2026 um 19 Uhr in der Alten Kirchschule (Kirchgasse 2) in Schüttorf der Vortrag „Depressionen verstehen und bewältigen“ statt. Dipl.-Psych. Kathrin Hildebrand, Psychologische Psychotherapeutin, informiert dabei über Ursachen, Symptome und Auswirkungen von Depressionen auf das individuelle Wohlbefinden. Darüber hinaus stellt sie verschiedene Behandlungsmöglichkeiten und Präventionsstrategien praxisnah vor. Ziel des Vortrags ist es, das Verständnis für Depressionen zu fördern, Vorurteile abzubauen und Wege aufzuzeigen, wie Betroffene und Angehörige Unterstützung finden können. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich auszutauschen.
Nach dem ersten Treffen am 4. August kommt die Selbsthilfegruppe jeweils am ersten Dienstag im Monat von 19-21 Uhr in der Alten Kirchschule in Schüttorf zusammen. Der nächste Termin ist am 1. September 2026.
Eine Anmeldung vorab ist erforderlich und direkt beim Gruppenleiter Martin Seibel per E-Mail an shg-schuettorf@mail.de möglich.
Weitere Informationen zu allen Selbsthilfeangeboten in der Grafschaft Bentheim finden Interessierte unter www.selbsthilfe.grafschaft-bentheim.de.

Text und Foto: LK Grafschaft Bentheim
