Neujahrsempfang: 740 Euro für Kinder in Not


Es war im Januar nicht nur der bisher größte Neujahrsempfang der Stadt Papenburg mit 500 Gästen, sondern es kam auch eine größere Spendensumme für den guten Zweck an diesem Abend zusammen. Insgesamt 740 Euro konnten beim Neujahrsempfang durch den Verkauf von Kräutertöpfen erzielt werden. Diese Summe kommt dem Verein „Hilfe für Kinder in Not“ zur Gute. Am Dienstagvormittag nahm die Vorsitzende des Vereins, Ursula Mersmann, im Rathaus den symbolischen Check über die Spendensumme in Empfang. „Das ist wirklich eine tolle Sache. Wir freuen uns sehr über diese Spende und bedanken uns bei allen Besuchern des Neujahrsempfangs, die einen Kräutertopf gekauft haben“, sagte Mersmann.

Die Vorsitzende des Vereins „Hilfe für Kinder in Not“, Ursula Mersmann (rechts), freute sich am Dienstag über die Spende in Höhe von 740 Euro. Übergeben haben den symbolischen Check (von links) Dirk Matuszewski (Geschäftsführer GBZ), Ivonne Kösters und Marco Köttker (beide Stadt Papenburg) und Bürgermeister Jan Peter Bechtluft. Foto: Stadt Papenburg
Die Vorsitzende des Vereins „Hilfe für Kinder in Not“, Ursula Mersmann (rechts), freute sich am Dienstag über die Spende in Höhe von 740 Euro. Übergeben haben den symbolischen Check (von links) Dirk Matuszewski (Geschäftsführer GBZ), Ivonne Kösters und Marco Köttker (beide Stadt Papenburg) und Bürgermeister Jan Peter Bechtluft. Foto: Stadt Papenburg

Zur Verfügung gestellt worden waren dabei 1000 Kräutertöpfe von der Gartenbauzentrale (GBZ), unter anderem Minze, Basilikum und Schnittlauch. „Wir freuen uns, so eine tolle Veranstaltung und auch die Unterstützens werte Arbeit des Vereins so bereichern zu können“, erklärte GBZ-Geschäftsführer Dirk Matuszewski das Engagement bei der Check-Übergabe. Weil der Neujahrsempfang in diesem Jahr auch unter dem Motto der Blumenschau stand, passte eine Beteiligung der GBZ besonders gut. „Wir bringen uns mit einer Wildblumenwiesen und zwei Kräutertunneln auch bei der diesjährigen Blumenschau ein. Da passt diese Spendenaktion gut ins Bild.“

Sichtlich begeistert zeigte sich auch Papenburgs Bürgermeister Jan Peter Bechtluft. „Das Ziel unseres Neujahrsempfangs ist es, verschiedene Menschen zusammen zu bringen und voraus zu blicken auf die anstehenden Herausforderungen.“ Ziel müsse es sein, diese Herausforderungen gemeinsam mit der Bürgerschaft anzugehen. „Die Arbeit des Vereins ,Hilfe für Kinder in Not‘ ist dabei ein tollen Beispiel, wie die Netzwerke in dieser Stadt über den Verein, die Schulen, das Krankenhaus und viele weitere Helfer bestens funktionieren“, betonte Bechtluft. Dass sich dann mit der GBZ auch noch eines der größten Unternehmen der Stadt zu einer Unterstützung bereit erkläre, runde das Bild ab. „So geht gelebtes bürgerschaftliches Miteinander. Das macht unsere Stadt aus.“

Der Verein „Hilfe für Kinder in Not“ kümmert sich darum, dass Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten auf der ganzen Welt im Krankenhaus in Papenburg behandelt werden können. „Wir arbeiten mit dem Hammer Forum zusammen. Diese Organisation baut Behandlungsstationen in den Krisengebieten auf und weiß genau, wann ein kleiner Patient nicht vor Ort behandelt werden kann. Dann versuchen wir zu helfen“, erklärt Ursula Mersmann. Erst vor kurzem ist wieder ein Junge aus Burkina Faso von einer schweren Knochenentzündung geheilt worden und in sein Heimatland zurückgekehrt. „Auf diesem Wege haben wir in den vergangenen 25 Jahren bereits 36 Kindern helfen können.“

Text und Foto: Stadt Papenburg

Ein Interview mit Ursula Mersmann sehen Sie hier: