Norbert Radermacher als Ritter des Leopoldordens im Rathaus empfangen

Lingen. Einen echten Ritter konnte Oberbürgermeister Dieter Krone in dieser Woche im Rathaus willkommen heißen. Der Lingener Norbert Radermacher ist kürzlich für sein weltweites soziales Engagement für Kinder und Jugendliche mit dem belgischen „Ritter des Leopoldordens“ ausgezeichnet worden. Im Rahmen der Generalversammlung des Weltamateurtheaterverbandes bekam er den Verdienstorden des belgischen Königs überreicht. Neben Oberbürgermeister Dieter Krone nutzten auch Irene Vehring und Edeltraut Graeßner als Vorsitzende des Kulturauschusses sowie Kulturdezernentin Monika Schwegmann die Gelegenheit, Norbert Radermacher im Rathaus zu gratulieren. „Es ist mir eine große Ehre, einen würdevollen Träger des Leopoldordens empfangen zu dürfen“, erklärte Oberbürgermeister Dieter Krone. „Du hast dir diese Auszeichnung sehr verdient und bis ein großartiger Botschafter unserer Stadt in der Welt.“

Norbert Radermacher als Ritter des Leopoldordens im Rathaus empfangen Foto: Stadt Lingen
Norbert Radermacher als Ritter des Leopoldordens im Rathaus empfangen
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Norbert Radermacher ist seit 40 Jahren aktiv an der kulturellen Entwicklung der Stadt Lingen beteiligt und zählt unter anderem auch zu den ersten Kulturpreisträgern der Stadt. In dem Gespräch verwies er auf die große Bedeutung der kulturellen Bildungsträger, wie Theaterpädagogische Zentrum, Musikschule, Kunstschule, Stadtbibliothek und viele mehr, die seit 1980 in Lingen aufgebaut worden seien. Seit dem Bau des Theaters an der Wilhelmshöhe im Jahre 1977 habe sich Lingen zum kulturellen Zentrum der Region entwickelt. Viele Projekte und Initiativen, wie das Welt-Kindertheater-Fest, seien nur dank des großen ehrenamtlichen Engagements der Bürger möglich. Die Gesprächspartner waren sich einig, dass es dieses bürgergesellschaftlich orientierte Denken zu stützen und zu fördern gelte. Schließlich hänge auch die wirtschaftliche Prosperität Lingens sehr eng mit der kulturellen Vielfalt der Stadt Lingen zusammen.

Text & Foto: Stadt Lingen