Papenburg – Rettungswagen und Feuerwehrfahrzeug kollidieren – fünf zum Teil schwer Verletzte nach Unfall auf Kreuzung
Papenburg. Ein schwerer Verkehrsunfall zwischen zwei Einsatzfahrzeugen hat am frühen Donnerstagnachmittag in Papenburg einen umfangreichen Rettungseinsatz ausgelöst. Auf einer Kreuzung im Bereich Bethlehem links kollidierten ein Rettungswagen und ein Fahrzeug der Feuerwehr. Insgesamt fünf Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Die Kreuzung musste während der Rettungs- und Unfallaufnahme vollständig gesperrt werden.
Der Unfall ereignete sich gegen 14:30 Uhr. Nach ersten Erkenntnissen war ein Fahrzeug der Feuerwehr aus dem Bereich Birkenallee kommend in Richtung Bethlehem unterwegs. Zeitgleich befuhr ein Rettungswagen die Rheiderlandstraße vom Bereich Obenende in Richtung Untenende und weiter in Richtung Meyer Werft.
Im Kreuzungsbereich kam es schließlich zur Kollision der beiden Einsatzfahrzeuge. Der Rettungswagen befand sich zu diesem Zeitpunkt im Einsatz und hatte einen Patienten im hinteren Behandlungsraum.
Bei dem Zusammenstoß wurden insgesamt fünf Personen verletzt. Vier der Verletzten befanden sich im Rettungswagen – darunter auch der Patient. Der Fahrer im Rettungswagen wurde leicht verletzt – die anderen vier Personen wurden schwer verletzt. Zusätzlich erlitt eine Einsatzkraft im Feuerwehrfahrzeug Verletzungen. Alle Betroffenen wurden vor Ort vom Rettungsdienst versorgt und anschließend weiter medizinisch betreut.
Da zunächst unklar war, wie viele Personen betroffen sind und wie schwer die Verletzungen ausfallen, löste die Leitstelle vorsorglich das Stichwort MANV 7 aus – ein Szenario für einen möglichen Massenanfall von Verletzten. Dadurch wurden zahlreiche Rettungskräfte zur Einsatzstelle alarmiert.
Neben Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei wurde auch der Rettungshubschrauber Christoph 26 aus Sande angefordert. Der Hubschrauber befand sich bereits im Anflug, musste jedoch letztlich nicht an der Unfallstelle landen, da die Versorgung der Verletzten auch ohne Lufttransport gewährleistet werden konnte.
Nach aktuellen Informationen soll der Rettungswagen mit Sonderrechten wie Blaulicht und Martinshorn unterwegs gewesen sein.
Die Polizei sperrte den Kreuzungsbereich weiträumig ab, während Rettungskräfte die Verletzten versorgten und Spezialisten die Unfallstelle aufnahmen. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.
