Papenburg wird Fairtrade-Town: Steuerungsgruppe gegründet

Papenburg. Die Stadt Papenburg hat im vergangenen Jahr mit überwältigender Mehrheit im Rat beschlossen, Fairtrade-Town zu werden.

Es sollen in Papenburg in Zukunft mehr faire und nachhaltige Produkte gehandelt und genutzt werden. Ein wichtiger Schritt ist dabei die Gründung einer Steuerungsgruppe, die die Anforderungen überwacht und die Aufgaben zur Fairtrade-Town in der Stadt koordiniert. „Am Donnerstag haben sich nun einige Bürger, Ratsmitglieder und Vertreter der Verwaltung getroffen, um die Steuerungsgruppe zu gründen“, erklärt Bettina Schlereth von der Stadt Papenburg. Sie begleitet das Thema für die Verwaltung und hatte zu dem Treffen eingeladen. „Dabei konnten wir Gertrud Schonmaker als Sprecherin der Gruppe gewinnen.“ Ebenfalls mit dabei sind Leo Schwarte und Christine Bücker (AG „Global Denken – Lokal handeln“), Heiner Butke (Erster stellvertretender Bürgermeister), Maureen Bamming (Ratsmitglied) und Tatjana Merkel (Stadt Papenburg).

Am Donnerstag hat sich im Rathaus die neue Steuerungsgruppe für die Fairtrade-Town gegründet (von links): Bettina Schlereth (Stadt Papenburg), Tatjana Merkel (Stadt Papenburg), Leo Schwarte (AG „Global denken – lokal handeln“), Heiner Butke (Erster stlv. Bürgermeister), Christine Bücker (AG „Global Denken – lokal handeln“), Christine Bücker (Sprecherin der Gruppe) und Maureen Bamming (Ratsfrau). Foto: Stadt Papenburg
Am Donnerstag hat sich im Rathaus die neue Steuerungsgruppe für die Fairtrade-Town gegründet (von links): Bettina Schlereth (Stadt Papenburg), Tatjana Merkel (Stadt Papenburg), Leo Schwarte (AG „Global denken – lokal handeln“), Heiner Butke (Erster stlv. Bürgermeister), Christine Bücker (AG „Global Denken – lokal handeln“), Christine Bücker (Sprecherin der Gruppe) und Maureen Bamming (Ratsfrau). Foto: Stadt Papenburg

„Als erstes werden wir uns nun um die offizielle  Bewerbung der Stadt Papenburg kümmern“, erklärt Schlereth. Denn um die Auszeichnung als Fairtrade-Town zu erhalten, müssen viele unterschiedliche Anforderungen erfüllt sein. „Es geht uns aber nicht nur darum, die Mindeststandards der Bewerbung zu erfüllen. Wir wollen, dass die Menschen in Papenburg grundsätzlich umdenken. Wir brauchen mehr Nachhaltigkeit – vor allem beim Einkauf von Lebensmitteln.“ Darum werde sich die Steuerungsgruppe nun ein Bild davon machen, wie viele faire Lebensmittel und Produkte in Papenburg bereits erhältlich sind. „Hier gibt es ja bereits einige Projekte, wie die Aktivitäten der Berufsbildenden Schulen, die Fairtrade-School sind.“ Allerdings müsse man noch mehr tun, hierfür werde die Steuerungsgruppe Ideen und Pläne erarbeiten, so Schlereth.

Text und Foto: Stadt Papenburg