Rathaussturm in Papenburg – die Narren stürmen das Rathaus

Bei dem traditionellen Rathaussturm des Papenburger Carnevals Vereins (PCV) durften die Besucher in diesem Jahr eine etwas andere Version der Kult-Flirtshow „Herzblatt“ beobachten. Auf einer großen, bunt beleuchteten Bühne vor dem Rathaus stellte Moderator Frank Rüther dem Bürgermeister Jan Peter Bechtluft drei bezaubernde Damen vor, die hinter einem Herz-Vorhang versteckt um seine Gunst buhlen sollten. Anhand der Antworten auf die Fragen, die der Moderator den Damen stellte, musste sich der Bürgermeister für eine Kandidatin entscheiden, der er getreu des diesjährigen Mottos des PCV sein Herz schenken will. Die knapp 300 Besucher, die zum Rathaussturm gekommen waren, waren merklich amüsiert und verfolgten das Bühnengeschehen mit großem Interesse. Moderator Rüther, in einem mit Herzen übersähen Anzug gekleidet, entlockte den drei Damen gekonnt witzige, absurde und außergewöhnliche Antworten.

Eine vielseitige Bühnenshow bot sich den Besuchern des diesjährigen Rathausturmes am vergangenen Freitag. Foto: Stadt Papenburg
Eine vielseitige Bühnenshow bot sich den Besuchern des diesjährigen Rathausturmes am vergangenen Freitag. Foto: Stadt Papenburg

Recht schnell entschied sich Bechtluft für Kandidatin Nummer eins, die bis dato unbekannte und maskierte PCV-Prinzessin der kommenden Session. Als er jedoch durch den Vorhang trat um seine Auserwählte zu empfangen, entriss sie ihm kurzum die Stadtkasse und lies den sichtlich überraschten Bürgermeister links liegen. Daraufhin gaben sich Ulrike und Markus Wucherpfennig als neues Prinzenpaar des PCV zu erkennen, das nun mit Hilfe des entwendeten Geldes problemlos in seine Amtszeit starten konnte.

Im Anschluss an das Bühnenspektakel gab es, anstatt eines Feuerwerkes, eine bunte Lichtershow mit viel Nebel und lauter Musik, bevor das neue Prinzenpaar die Besucher in das große Zelt neben dem Rathaus führte. Dort wurde auf der eintrittsfreien „ultimativen Herzparty“ der Beginn der neuen Karnevalssession 2019/2020 gebührend gefeiert.

Text und Foto: Stadt Papenburg