Sanierung des Lingener Bahnhofs beginnt – Kiosk, Reisezentrum und Wartebereich vorübergehend ausgelagert

Lingen. In Kürze beginnt die Sanierung des Lingener Bahnhofs. Derzeit wird die denkmalschutzrelevante Entkernung ausgeführt. Dazu wird das Gebäude ab Mitte September komplett geschlossen. Das Reisezentrum und der Kiosk ziehen in mobile Einheiten vor dem Gebäude. Dort ist auch ein Wartebereich für die Gäste des Bahnhofs vorgesehen. „Wir freuen uns, dass es nun endlich mit der Sanierung los geht“, erklärte Oberbürgermeister Dieter Krone. „Der Bahnhof ist das Eingangstor zur Stadt und soll zu einer echten Visitenkarte für Lingen werden.“

Die Sanierung

Ziel der Umgestaltung ist es, das Bahnhofsgebäude äußerlich in den Zustand um 1850 zurückzuversetzen. Dabei sollen besonders der historische Charme und die Symmetrie des Gebäudes wieder erkennbar werden. Die zugemauerten Fensterbögen werden neu hergestellt und zu bodentiefen Fenstern erweitert. Teile der Decke werden rausgerissen, sodass eine hohe Bahnhofshalle entsteht. Von der oberen Empore sollen Gäste die Möglichkeit haben, in die großzügige Wartehalle und den gastronomischen Bereich zu blicken.

Zukünftige Nutzung

Auf der vom Eingang rechten Gebäudeseite eröffnet die Bentheimer Eisenbahn ein Reise- und Mobilitätszentrum. Neben dem Reise- und Mobilitätszentrum wird in diesem Gebäudeteil eine Fläche für den Kiosk vorgehalten. Die öffentlichen Sanitäreinrichtungen mit behinderten gerechten WC-Anlagen runden das Gebäude ab. Auf der gegenüberliegenden Seite ist die Ansiedlung eines anspruchsvollen gestalteten Restaurants mit rund 100 Plätzen vorgesehen. Zudem ist geplant, in der zweiten Etage des Bahnhofs Räumlichkeiten für Feierlichkeiten mit rund 35 Personen zu schaffen. Diese zweite Etage ist zusätzlich über einen Aufzug barrierefrei erreichbar. Das Restaurant und den Kiosk wird Angelo Pálmisano, Inhaber des Restaurants „Da Sandro“ übernehmen.